Bei "Luhe-Gärtner"-Prüfung des Herbergsvereins Winsen war alles im grünen Bereich

Nach der Freisprechungsfeier: die frisch gekürten Gartenwerker mit Vertretern des Herbergsvereins und Angehörigen
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Alles im grünen Bereich war bei den Auszubildenden, die kürzlich nach drei erfolgreichen Lehrjahren im Rahmen der Jugendberufshilfe-Initiative "Luhe-Gärtner" des Herbergsvereins Winsen in einer Feierstunde freigesprochen wurden. Absolventen im Bereich Zierpflanzenbau waren Melanie Jurzek aus Lüneburg mit der Abschlussnote 1,8, Waldemar Mager (Adendorf/1,9) und Laura Kurt (Soderstorf/2,4). Als Garten- und Landschaftsbauer wurde Sebastian Behr (Toppenstedt/2,5) verabschiedet. Die Zeugnisse übergaben Jugendberufshilfe-Leiter Mirko Surburg, Herbergsvereins-Vorsitzender Norbert Zabel und Geschäftsführerin Andrea Picker.
Seit 1999 bildet der Herbergsverein Luhe-Gärtner aus. Bis 2012 wurden insgesamt 133 Teilnehmer von Gärtnermeistern, Sozialpädagogen und anderen Lehrkräften geschult. Sie bestanden allesamt ihre Prüfung. Die durchschnittliche Vermittlungsquote auf den Arbeitsmarkt liegt bei 65, in diesem Jahr bei 50 Prozent. Derzeit machen 17 Männer und Frauen im Alter zwischen 17 und 26 Jahren eine Lehre. Sieben davon sind im Garten- und Landschaftsbau tätig, die übrigen zehn Teilnehmer im Zierpflanzenbau.
Finanziert wird die Maßnahme von der Lüneburger Agentur für Arbeit. Kooperationspartner sind die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Berufsbildenden Schulen II Georgsanstalt in Uelzen, Gartenbaubetriebe in der Region sowie verschiedene Institutionen und Hilfeeinrichtungen.
Erstmals in diesem Jahr wurde für jeden frisch gekürten Gartenwerker entlang der Zufahrt zum Herbergsverein Winsen an der Bodelschwinghstraße ein Zierapfelbaum gepflanzt. Alle Bäume erhielten ein Schild mit dem Namen des Abgängers und dessen Ausbildungszeit. "Mit dieser Geste sollen die ehemaligen Azubis nicht in Vergessenheit geraten, denn im Laufe der Jahre entsteht eine 'Baumallee der Erinnerung'", so Mirko Surburg. "Ehemalige, die uns oft gerne weiterhin besuchen, können beobachten, wie ihr Baum wächst und gedeiht und - symbolisch gesehen - 'Früchte trägt'".

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