Bessere Wohnqualität bieten: Förderverein "HiPsy" errichtet Neubau für psychisch Kranke in Putensen

Auf der Baustelle: Holger Maack und Susanne Möller auf dem Keller-Rohbau für den Neubau
  • Auf der Baustelle: Holger Maack und Susanne Möller auf dem Keller-Rohbau für den Neubau
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ce. Putensen. Reges Bautreiben herrscht auf dem Gelände der Therapeutischen Wohngemeinschaft I der gemeinnützigen "HiPsy"(Hilfe für psychisch kranke Menschen)-GmbH in Putensen: Im Garten der WG haben in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz die Arbeiten für einen 600 Quadratmeter großen zweigeschossigen Neubau begonnen, in dem zehn Plätze für Betreute entstehen sollen. Bauträger ist der "HiPsy"-Förderverein.
"Einige Zimmer im Altbau sind sehr klein und genügen nicht mehr den heutigen Standards. Diese Maßnahme erforderlich, um eine bessere Wohnqualität zu bieten", sagen Vereins-Vizevorsitzender Holger Maack und WG I-Leiterin Susanne Möller. In der WG I in der Luhestraße sind insgesamt 20 stationär versorgte Männer und Frauen untergebracht, in der nur einen Steinwurf entfernten WG II in der Amelinghäuser Straße leben 23 Bewohner.
In den Neubau ziehen voraussichtlich vier jetzt noch im Altbau lebende Erkrankte ein, über die Vergabe der übrigen Wohneinheiten wird noch entschieden. "Im Haus entstehen elf mit Bad und Küchenzeile ausgestattete Appartments inklusive einem Gästezimmer. Die Bewohner können dort weitestgehend eigenständig leben. So soll quasi eine Brücke zwischen der stationären und der ambulanten Betreuung geschlagen werden, die ihnen auch ein Gefühl der Unabhängigkeit vermittelt", sagt Holger Maack.
Die Baukosten in Höhe von rund einer Million Euro finanziert der Förderverein als Bauherr aus seinen Rücklagen.
"HiPsy" kümmert sich derzeit um rund 450 psychisch kranke Menschen im Landkreis Harburg.
. Infos unter http://www.hipsy.de.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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