"Engpass-Ende nicht absehbar": Ausbau-Pläne für Rastanlagen Garlstorfer Wald und Schaapskaben wurden vorgestellt

Hier sollen unter anderem 20 zusätzliche Lkw-Stellplätze geschaffen werden: die Rastanlage Schaapskaben an der A7 bei Garlstorf
2Bilder
  • Hier sollen unter anderem 20 zusätzliche Lkw-Stellplätze geschaffen werden: die Rastanlage Schaapskaben an der A7 bei Garlstorf
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Garlstorf. Das stetig steigende Verkehrsaufkommen insbesondere bei Lkw hat dazu geführt, dass die Rastplätze an den Autobahnen vielerorts den Anforderungen nicht mehr genügen und "aus allen Nähten platzen". Wie durch die Erweiterung der bei Garlstorf an der A7 gelegenen Rastanlagen Schaapskaben (Fahrtrichtung Hamburg) und Garlstorfer Wald (Richtung Hannover) Abhilfe geschaffen werden soll, erörterten jetzt Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bei einem Infoabend in Garlstorf.
Referenten waren Sönke Zulauf, Valerie Isabell Böttcher und Karl-Heinz Krebs vom Straßenbauamt sowie Steffen Meyer vom Hannoveraner Planungsbüro Inros Lackner.
Sönke Zulauf verwies auf Zählungen, wonach der Fehlbedarf an Parkplätzen auf Rastanlagen bundesweit 2008 bei 14.200 und 2015 schon bei 21.200 Plätzen lag. In Niedersachsen gab es 2008 insgesamt 2.600 und im vergangenen Jahr 3.200 Parkplätze für Pkw und Lkw zu wenig. "Das Ende des Engpasses ist noch lange nicht erreicht", betonte Zulauf und prognostizierte, dass 2025 allein in Niedersachsen voraussichtlich 4.200 Parkflächen fehlen werden.
"Nach derzeitigem Planungsstand sollen auf der Anlage Schaapskaben 20 zusätzliche Lkw-Plätze zu den bestehenden 29 geschaffen werden. Die vorhandenen 60 Pkw-Plätze sollen ebenfalls um 20 aufgestockt werden", so Steffen Meyer. Auf der Anlage Garlstorfer Wald sei eine Erweiterung um 45 Plätze für Lkw (derzeit acht), 21 Plätze für Pkw (19) und zwei Stellflächen für Reisebusse (derzeit keine) vorgesehen.
Einige Garlstorfer Bürger sprachen sich dafür aus, insbesondere beim Ausbau des Schaapskaben-Areals einen Lärmschutzwall zwischen der Rastanlage und dem angrenzenden Gemeindegebiet zu errichten. "Wir werden uns bemühen, das gesetzlich Machbare umzusetzen", erklärte Sönke Zulauf. Sollte es durch die Bauarbeiten zu Eingriffen in die Natur kommen, würde es Ausgleichsmaßnahmen geben.
Garlstorfs Bürgermeister Horst Günter Jagau bewertete es als "gut, dass sich die Behörde im Vorwege solcher Maßnahmen der Diskussion stellt". Enttäuscht zeigte er sich, dass nur ein gutes Dutzend Zuhörer anwesend waren. "Viele Leute beklagen sich immer, dass sie nicht über wichtige Ereignisse informiert werden. Wenn es aber wie heute die Gelegenheit dazu gibt, kommen sie auch nicht."
Wenn alles glatt geht, soll laut Sönke Zulauf im Oktober 2017 das aufwendige Planfeststellungsverfahren für den Anlagen-Ausbau beginnen, bei dem Bürger etwaige Einwände vorbringen können. "Kommt es zu keinen Verzögerungen, könnte spätestens 2021 der erste Spatenstich erfolgen."

Hier sollen unter anderem 20 zusätzliche Lkw-Stellplätze geschaffen werden: die Rastanlage Schaapskaben an der A7 bei Garlstorf
Stellten die Ausbau-Pläne vor (v. li.): Sönke Zulauf, Valerie Isabell Böttcher, Karl-Heinz Krebs und Steffen Meyer
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

Panorama
Fieberambulanzen könnte eine Anlaufstelle für Grippe- und Corona-Verdachtsfälle sein

Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn
Fieberambulanzen gegen Corona und Grippe

(tk). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schlug angesichts der beginnenden Grippewelle und der weiter bestehenden Gefahr einer Ausbreitung von Corona vor, dass es Fieberambulanzen geben sollte. In diesen Praxen werden vor allem diejenigen behandelt, die mit klassischen Atemwegserkrankungen zum Arzt wollen und wo noch unklar ist, ob es eine Erkältung, ein fieberhafter Infekt oder doch das neuartige COVID-19-Virus ist. Fieberambulanzen sollen nach Spahns Meinung dabei helfen, dass...

Politik
Oliver Grundmann (2.v.re.) erhielt deutlich mehr Stimmen als Katharina Merklein (re.)

Stader setzt sich deutlich gegen Kontrahentin durch
Oliver Grundmann als CDU-Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 nominiert

jd. Stade. Oliver Grundmann wird im kommenden Jahr erneut Direktkandidat der CDU für die Bundestagswahl sein. Am Donnerstagabend wurde der Jurist aus Stade mit großer Mehrheit für die im Herbst stattfindende Wahl nominiert. Grundmann tritt damit nach 2013 und 2017 zum dritten Mal im Wahlkreis Stade I / Rotenburg II an. Auf der Nominierungsversammlung im Stadeum setzte sich Grundmann mit 174 zu 55 Stimmen gegen seine Gegenkandidatin Katharina Merklein aus Zeven durch. Auf Grundmann entfielen...

Panorama
Vorläufiges Konzept: Ähnlich wie in diesem Entwurf stellt sich die "Calluna-Bike"-Gemeinschaft der Zweirad-Freunde die Mountainbike-Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden rund um den Paaschberg vor
3 Bilder

Initiative hat spektakuläre Pläne
Mekka für Mountainbiker in Salzhausen?

ce. Salzhausen. Mit dem "Projekt Bergrettung" befassen sich derzeit die Kommunalpolitiker in Salzhausen. Was zunächst irreführend klingt wie eine Kooperation zwischen Salzhäusern und Schweizern bei einer Hilfsaktion in den Alpen, ist tatsächlich ein spektakuläres Vorhaben in hiesigen Gefilden: Mehrere Fahrradfreunde haben sich zusammengeschlossen, um den Salzhäuser Paaschberg als "Ort der Freizeitgestaltung und Lernort" zu einem Besuchermagneten zu machen. Auf dem von einem Wald dicht...

Panorama
"Hier sind alle sehr wachsam": (v. li.) Dr. Werner Raut (Chefarzt Medizinische Klinik), Astrid Schwemin (leitende Amtsärztin Landkreis Harburg) und Norbert Böttcher (Geschäftsführer Krankenhäuser Buchholz und Winsen)

Zwei Ärzte und zwei Pflegekräfte betroffen / Gesundheitsamt und Geschäftsführung beruhigen
Vier Corona-Fälle im Krankenhaus Buchholz

os. Buchholz. Im Buchholzer Krankenhaus sind vier Corona-Fälle aufgetreten. Betroffen seien zwei Ärzte und zwei Pflegepersonen, erklärten Astrid Schwemin, leitende Amtsärztin des Landkreises Harburg, und Dr. Werner Raut, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Buchholz, im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Man habe die "klassischen Maßnahmen" ergriffen, erklärt Schwemin. Die Betroffenen wurden in Quarantäne geschickt, und zwar für zunächst zehn Tage, wie es bei unkomplizierten Verläufen...

Blaulicht
Die Zahl der Autodiebstähle steigt im Landkreis Harburg rasant an. Der Schaden liegt innerhalb weniger Wochen bei mehr als 750.000 Euro (Szene gestellt)   Foto: polizei-beratung.de
2 Bilder

750.000 Euro Schaden in drei Monaten
Landkreis Harburg: Eine Hochburg für Autodiebe

thl. Winsen. Die Zahl der Autodiebstähle im Landkreis Harburg nimmt immer weiter zu - und stellt die Ermittler der Polizei vor nahezu unlösbare Aufgaben. Denn die Täter hinterlassen so gut wie keine Spuren. "Im August wurden im Landkreis Harburg drei Komplettentwendungen von Pkw angezeigt, im September waren es bis heute vier", bestätigt Polizeisprecher Jan Krüger auf Nachfrage. "In insgesamt vier weiteren Fällen blieb es beim Versuch, entsprechende Spuren waren an betroffenen Fahrzeugen zu...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen