Gehölzrückschnitt durch Artlenburger Deichverband an Bodenentnahmestelle in Drage

Berichteten über die Maßnahmen: Ansgar Dettmer (li.) und Hartmut Burmester vom Artlenburger Deichverband
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ce. Elbmarsch. Die drei Tidedeichverbände Harburger Deichverbande, Deich- und Wasserverband Vogtei Neuland und Artlenburger Deichverband betreiben die 1997 genehmigte Bodenentnahmestelle in Drage. Dort wird sowohl Klei als auch Sand für den Deichbau an der Elbe und ihren Nebengewässern abgebaut und gelagert. Der Großteil der Bodenentnahme ist bereits ausgebeutet und soll nach dem landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) zu Wasserflächen mit umgebendem Feuchtgrünland entwickelt werden. Das Ziel ist es die Entwicklung und den Schutz von Wiesen- und Watvögeln voranzutreiben. Diese benötigen eine große offene Fläche für ihre Brut und ihre Nahrungsaufnahme um Fressfeinde frühzeitig erkennen zu können.
"Wegen der vergangenen feuchten Jahre konnten auf den zu entwickelnden Flächen kein Gehölzrückschnitt mit Geräten erfolgen, sodass flächig Gehölze aufgewachsen sind. Diese konnten nun wegen des langen Sommers und der anhaltenden trockenen Witterung beseitigt werden", erklären jetzt Hartmut Burmester, Deichhauptmann des Artlenburger Deichverbandes, und dessen Geschäftsführer Ansgar Dettmer. Die Firma Meyer-Luhdorf bearbeitet demnach die Fläche mit Spezialgeräten, die effektiv den Aufwuchs beseitigen und das Nachwachsen weitestgehend verhindern sollen.
Die gemähten Flächen werden laut den Experten in der kalten Jahreszeit durch Niederschläge zunehmend vernässen und im Frühjahr eine reiche Nahrungsquelle für Wiesenbrüter und auch wiederkehrende Zugvögel bieten.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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