Kirchenkreis Winsen ruft zu Spenden für Zyklon-Opfer in Afrika auf

Auch Landstriche in Mosambik wurden vom Zyklon "Idai"
heimgesucht   Foto: Hands at Work/Mercyair
  • Auch Landstriche in Mosambik wurden vom Zyklon "Idai"
    heimgesucht Foto: Hands at Work/Mercyair
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

Auch Patenprojekt des Kirchenkreises ist betroffen ce. Winsen. Zu Spenden für die Opfer des Wirbelsturms "Idai" in Afrika ruft der Partnerschafts-Ausschuss des Kirchenkreises Winsen auf. Insgesamt sind mehr als zwei Millionen Menschen in Mosambik, Malawi und Simbabwe von dem Zyklon betroffen und mindestens 600.000 als Folge der Verwüstung obdachlos.
Zunächst hatten sintflutartige Regenfälle, die vier Tage lang andauerten, etliche Häuser zum Einsturz gebracht und flachere Landstriche überflutet. Danach wütete "Idai" mit bis dahin nicht gekannter Härte. Nun warten Tausende von Menschen dringend auf Hilfe.
"Genaue Informationen über das Ausmaß der Schäden liegen uns noch nicht vor“, sagt Pastor Markus Kalmbach aus Winsen. "Wir wissen aber, dass zwei der von Winsen aus im Rahmen des Patenprojekts Swasiland finanzierten Carepoints in Mosambik und in Malawi sowie deren Mitarbeiter mit den Folgen des Regens und des Zyklons kämpfen." Hier solle schnell und unbürokratisch geholfen werden, so Kalmbach. Wichtig sei, dass die Versorgung der inzwischen mehr als 200 von Winsen aus betreuten Waisenkinder weitergehen kann.
"In Afrika ist Erntezeit und in weiten Landstrichen der betroffenen Länder die komplette Ernte zerstört“, berichtet Kalmbach. Man müsse sehen, wie die Lebensmittelversorgung in den nächsten zwölf Monaten sichergestellt werden könne.
Im Dorf Chigodole in Mosambik, wo einer der beiden Carepoints liegt, haben dem Pastor zufolge 71 Familien ihre Häuser verloren. Unter ihnen ist auch das Haus des Careworkers Ramos, der im vergangenen Jahr eine Winsener Reisegruppe einige Tage begleitet hatte (das WOCHENBLATT berichtete). Hier hat der Winsener Lionsclub bereits Hilfe zugesagt. „Wir wollen Ramos gern unterstützen, damit er sich bald wieder um die Versorgung der Waisenkinder kümmern kann“, sagt Peter Hagemann, ebenfalls Mitglied im Partnerschafts-Ausschuss, der den Careworker persönlich kennt.
Bei der afrikanischen Partnerorganisation "Hands at Work" des Kirchenkreises Winsen wird derzeit darüber beraten, welche konkreten Hilfsmaßnahmen finanziell unterstützt werden sollen. "Sobald das geklärt ist, überweisen wir die ersten Spenden an die Organisation", kündigt Markus Kalmbach an.
• Wer etwas spenden möchte, kann das über das Patenprojekt Swasiland tun: Spendenkonto Kirchenkreis Winsen bei der Evangelischen Bank, IBAN: DE46 5206 0410 0006 6669 57, „Zyklon-Nothilfe 8966-23600“ oder allgemein über die Diakonie-Katastrophenhilfe, Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02. Infos unter www.patenprojekt-swasiland.de.

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