Luhdorf: Baustelle ist eine Gefahr für Radfahrer

Dieter Hamann (li.), seine Frau Elke und Rüdiger Henze zeigen, wie eng der Weg an der Baustelle ist   Foto: thl
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thl. Luhdorf. "Das ist hier eine massive Gefahrenstelle. Aber weder Stadt noch Polizei interessieren sich dafür", schimpft Dieter Hamann und steht zusammen mit seiner Frau Elke und Rüdiger Henze, Landesvorsitzender des ADFC, vor einer Baustelle an der Winsener Landstraße.
Dort wurde auf dem kombinierten Geh- und Radweg ein Loch ausgehoben und provisorisch mit einer kleinen Brücke abgedeckt. "Völlig dilettantisch", schimpft das Trio. "Zum einen ist die Baustelle bzw. die Gefahrenstelle nicht richtig ausgeschildert. Zum anderen ist der verbleibende Radweg viel zu eng, selbst wenn man sein Rad schiebt. Und auch über die Behelfsbrücke kann man kaum mit dem Rad fahren. Die Brücke ist nur 80 cm breit, ein Fahrradlenker misst aber schon 85 Zentimeter."
Nach ersten Beschwerden von Hamann wurden direkt an der Brücke zumindest Warnbaken aufgestellt. "Das macht die Sache aber nicht besser", sagt er. "Denn jetzt ist die Durchfahrt noch enger." Und das Fahrradfahrer-Trio macht gleich noch weitere Schwachpunkte in dem Bereich aus. "Die Baustelle ist nachts nicht beleuchtet, das birgt eine zusätzliche Gefahr. Hier hätten eigentlich Blinkleuchten hingehört", sagt Henze. Außerdem gibt es eine widersprüchliche Verkehrsanordnung. Aus Richtung Bahlburg kommend steht unmittelbar vor der Baustelle das Schild "Radfahrer absteigen", direkt daneben hängt aber das Schild "Radweg-Benutzungspflicht". "Das heißt, wir dürfen hier nicht einmal auf die Straße ausweichen, um die Baustelle zu passieren", sagt Elke Hamann. Kuriosum am Rande: In der Gegenrichtung, also in Richtung Bahlburg, fehlt das Schild der Benutzungspflicht. "Da werden Radfahrer für eine Strecke von etwa 100 Metern auf die Straße gezwungen", so Dieter Hamann. Er habe schon mehrfach die Stadt und die Polizei auf den Missstand und die Gefahrenstelle hingewiesen. Passiert ist jedoch noch nichts. Hamann: "Es wurde nur gesagt, meine Mails würden sukzessive abgearbeitet werden."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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