NABU-Mitmachaktion: Insektensommer

(as). Was tummelt sich im heimischen Garten, auf dem Balkon oder der Wiese? Mit dem Insektensommer fordert der NABU alle dazu auf, sich eine Stunde lang Schmetterlinge, Käfer und weitere Insekten genau anzusehen. Vom 31. Juli bis 9. August findet die Insektenzählung statt.
Durch die Mitmachaktion möchte der NABU den Menschen die Augen für die Wunder direkt vor ihrer Haustür öffnen. Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten dem NABU dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen.
Am besten zählt es sich an einem warmen, sonnigen Tag draußen. Gezählt werden kann alles, was sechs Beine oder mehr hat. Es braucht nicht viel mehr als eine Stunde Zeit, einen Stift und Zettel oder die praktische Zählhilfe mit den häufigsten Arten, die auf der NABU-Website heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral – der NABU bietet viele Materialien an, um die Sechsbeiner besser kennenzulernen und unterscheiden zu können.
Ein Schwerpunkt der Insektenzählung liegt diesmal auf dem Marienkäfer. Rund 70 verschiedene Marienkäferarten gibt es in Deutschland. Am häufigsten sind bei uns der einheimische Siebenpunkt-Marienkäfer (Foto) und der Asiatische Marienkäfer zu entdecken. Der Asiatische Marienkäfer wurde erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeführt und verdrängt vielerorts den Siebenpunkt und andere einheimische Marienkäferarten.
Mit der Hilfe der Zählaktion möchte der NABU herausfinden, wie weit sich die invasive Art verbreitet hat und ob der Asiatische Marienkäfer oder der Siebenpunkt-Marienkäfer häufiger zu finden ist. Weitere Informationen und Bestimmungshilfen gibt es unter www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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