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Närrischer Ausnahmezustand in Winsen

Im "Land des Lächelns" befanden sich tausende Besucher am vergangenen Sonntag
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bs. Stöckte/Winsen. Am vergangenen Sonntag herrschte wieder närrischer Ausnahmezustand rund um Stöckte und Winsen: Mit circa 20 Themenwagen und Gastwagen aus Laßrönne, Rottorf, Tönnhausen, Hoopte, Hunden sowie zahlreichen Fußgruppen feierten die örtlichen Faslamsbrüder ausgelassen unter der Regie der diesjährigen Eltern André Noweck und Michael Twesten ihren großen Umzug. Zehntausende Winsener säumten die Strecke entlang des Stöckter Elbdeiches bis in die gesperrte Innenstadt und bestaunten die bunten Bauten.
Parodiert wurden unter anderem die Pannen der Deutschen Bahn, die Große Koalition, das 310-jährige Jubiläum des Hamburger Fischmarktes, die Dinosaurier, die im Gegensatz zum Faslam lange ausgestorben sind, die Abhörmethoden des amerikanischen Geheimdienstes NSA oder auch die Protz-Bauten des Limburgischen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.
In gewohnter Manier nahmen die Narren gegen 14 Uhr Winsens Bürgermeister André Wiese in der Innenstadt den Rathaus-Schlüssel ab, um damit symbolisch das Zepter der Stadt bis zum heutigen Aschermittwoch zu übernehmen. Begonnen hatte die große Faslamssause am vergangenen Samstag mit Kindermaskerade und Lumpenball sowie großer Schnorr-Tour am darauffolgenden Montag. Prämiert wurden die besten Wagen am Dienstag beim großen Festball.
Sie feierten ausgelassen: Daniela Beecken war zusammen mit ihrer Schwester Stefanie Hey und Tochter Scarlet in der Luhestadt unterwegs. "Die Wagen sind super, vor allem die Dinos und Piraten sind toll gebaut", so die drei, die extra aus Harburg nach WInsen gekommen waren. "Wir haben früher hier gewohnt und lassen uns den größten Umzug in Norddeutschland doch nicht entgehen", so Daniela.

Autor:

Sara Buchheister aus Winsen

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