Neuer Name für den Landkreis? Jetzt ist Ihr Votum gefragt!

Drehort Fleestedt: Am Ortsschild gibt Kamerafrau Sandra Schneiders Anweisungen an Christiane Oertzen (li.) und Britta Witte
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Online-Abstimmung startet / RTL berichtet über CDU-Vorstoß

thl/kb. Landkreis. Kaum ein WOCHENBLATT-Artikel sorgte in den vergangenen Monaten für so viel Leser-Resonanz: Im Mai hatten sich Britta Witte, Vorsitzende der Landkreis-CDU, und CDU-Vorstandsmitglied Christiane Oertzen mit einem Vorstoß an die Öffentlichkeit gewandt. Sie wollten herausfinden, ob der Landkreis Harburg reif für einen neuen Namen ist. "Es ist befremdlich, dass wir unserem Namen einem Stadtteil verdanken, der nicht einmal in unserem Bundesland liegt", so Witte damals.
Jetzt sollen die Bürger abstimmen: Auf der Internetplattform www.neuer-name-fuer-den-landkreis.de der CDU können alle Bewohner des Landkreises ihr Votum für einen von sechs Namensvorschlägen abgeben: Soll der Landkreis künftig vielleicht Elbe-Heide heißen? Oder Landkreis Winsen/Luhe? Natürlich kann man sein Häkchen auch bei "Landkreis Harburg" setzen und damit seinen Willen bekunden, dass alles so bleibt, wie es ist.
Nach rund einem Monat sollen die Ergebnisse ausgewertet werden. Sollten sich die Bürger mehrheitlich für eine Umbenennung aussprechen, will die CDU einen entsprechenden Antrag im Kreistag einbringen. "Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn je mehr Menschen ihre Meinung mitteilen, desto berechtigter wird eine Diskussion auf politischer Ebene", so Witte. Sie persönlich hofft auf einen neuen Namen, der für mehr Heimatverbundenheit sorgt und den Landkreis auch für Außenstehende erkennbar seiner Region zuordnet.

Soll der Landkreis Harburg einen neuen Namen bekommen? Dieser Frage, die die CDU-Frauen Britta Witte und Christiane Oertzen erstmals im WOCHENBLATT aufgeworfen hatten, wollte jetzt auch RTL Nord nachgehen. Ein Kamerateam traf sich Witte und Oertzen vor Ort. Drehorte waren u.a. Winsen und die Gemeinde Seevetal.
Im Interview mit RTL-Redakteur Matthias Willhöft am Elbdeich erklärten Witte und Oertzen, wie sie überhaupt auf die Idee kamen, einen Namen für den Landkreis zu suchen. "In der Vergangenheit kam es immer wieder dazu, dass sogar hochrangige Besucher meinten, sie würden nach Hamburg fahren, wenn sie in unseren Landkreis kommen. Der Hamburger Stadtteil Harburg und der Landkreis Harburg werden vielfach in einen Topf geworfen", so Witte. Christiane Oertzen lieferte dazu ein aktuelles Beispiel: "Ich war kürzlich mit dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund in Leipzig. Dort freute man sich, auch mal Besuch aus Hamburg zu bekommen, weil die Gastgeber davon ausgingen, dass der Landkreis Harburg zu Hamburg gehört."
Aus einer ersten Idee wird nun eine groß angelegte Online-Befragung: "Die große und überwiegend positive Resonanz auf den WOCHENBLATT-Bericht im Mai hat uns ermutigt, die Diskussion um einen neuen Namen zu vertiefen. Deshalb haben wir ab sofort eine Internet-Plattform eingerichtet", so Oertzen. Unter www.neuer-name-fuer-den-landkreis.de hat jeder Bürger des Landkreises die Gelegenheit, seinen Favoriten aus einer Auswahl der sechs beliebtesten Vorschläge auszuwählen: Landkreis Elbe-Heide, Landkreis Nordheide-Elbmarsch, Landkreis Elbe-Geest, Landkreis Winsen/Luhe, Landkreis Marsch und Heide oder den aktuellen Namen Landkreis Harburg. Britta Witte hat ihr Häkchen schon gesetzt und hofft, dass es ihr viele gleichtun. "Ich bin gespannt, wie das Votum der Bürger ausfällt", so Witte.

• Der Beitrag ist über die RTL-Mediathek abrufbar:
CDU-Politikerinnen wollen Landkreis Harburg umbenennen

Drehort Fleestedt: Am Ortsschild gibt Kamerafrau Sandra Schneiders Anweisungen an Christiane Oertzen (li.) und Britta Witte
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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