Deutsche-Bahn-Tochter für Mobilitätsanalysen durch
Öffentlicher Personennahverkehr attraktiver mit On-Demand-Shuttles

Werden bald durch Winsen und die Elbmarsch rollen: die On-Demand-Shuttles der Deutsche-Bahn-Tochter ioki
  • Werden bald durch Winsen und die Elbmarsch rollen: die On-Demand-Shuttles der Deutsche-Bahn-Tochter ioki
  • Foto: DB AG Wolfgang Köhler / ioki Hamburg
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ce. Winsen. Ab Dezember kommt der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Harburg und weiteren Regionen im Großraum Hamburg fast bis an die Haustür. Im "Reallabor Hamburg“ führt die Deutsche-Bahn-Tochter ioki für die Testregionen Ahrensburg, Stormarn und die Süderelbe-Region zunächst Mobilitätsanalysen durch. Die jüngste Untersuchung von Pendlerströmen und Mobilitätsverhalten im Süderelbe-Bereich zeigt: Das größte Potenzial für ein flexibles Angebot nach Bedarf - ohne feste Fahrpläne und Haltestellen – hat dort die Stadt Winsen. Im zweiten Schritt entwickelt ioki die Plattform für den Betrieb der On-Demand-Shuttles, die unter anderem auch in der Luhestadt noch in diesem Jahr startet.
"Unsere Analysen geben Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen in der Mobilität. Wie können wir den ÖPNV noch attraktiver machen und so den Klimaschutz voranbringen? Mit Mobilitätsanalysen können wir schon vorab berechnen, wo On-Demand-Angebote den größten Nutzen bringen", erklärt ioki-Geschäftsführer Dr. Michael Barillère-Scholz. "In Hamburg selbst haben wir bereits mehrere Analysen durchgeführt und weitreichende Praxiserfahrungen gesammelt. Jetzt geht es darum, dass auch der ländliche Raum außerhalb der Hansestadt von neuen Mobilitätsformen profitiert."
Für die Auswahl in der südlichen Metropolregion Hamburg hat ioki rund eine Million Wege in den Kreisen Harburg, Stade und Lüneburg analysiert. Dabei lag der Fokus auf privaten und beruflichen Autofahrten. Ergebnis: Rund 70 Prozent aller Fahrten in Winsen verlaufen direkt von der Haustür zum Ziel. Die übrigen 30 Prozent sind sogenannte Zubringerfahrten, beispielsweise zum Bahnhof und von dort weiter mit dem Zug. Diese Einzel-Pendler-Autofahrten könnten mithilfe eines bedarfsgerechten Angebots intelligent gebündelt und schnell in den klimafreundlichen ÖPNV integriert werden. Durch die bequemere, individuellere Anbindung an das bestehende Bahn- und Busnetz wird das öffentliche Mobilitätsangebot noch attraktiver.
"Für Winsen und Teile der Winsener Elbmarsch ist das neue Angebot ein doppelter Gewinn: Dank des nachhaltigen Verkehrskonzeptes entlasten wir die Straßen in der Region, bieten den Menschen eine Mobilitätsalternative und erleichtern damit ihr Leben. Damit steigern wir die Attraktivität der Süderelbe-Region und stärken Wirtschaftskraft und Wohnqualität“, so Landrat Rainer Rempe.
Allen voran bekommen die Elbmarsch und die umliegenden Gemeinden einen deutlich besseren Anschluss ans Stadtgebiet von Winsen und so auch zur Schienenanbindung Richtung Hamburg. Berechnungen zufolge kann mit nur fünf Fahrzeugen ein großer Mehrwert erzeugt werden. Denn die On-Demand-Shuttles werden in den bestehenden öffentlichen Nahverkehr integriert. Ab Ende dieses Jahres geben die Fahrgäste über die von ioki entwickelte Smartphone-App Start- und Zielort ein und erhalten die Abfahrts- und Ankunftszeiten des Shuttles. Unterwegs können Passagiere mit ähnlichem Fahrtziel zusteigen. Das sogenannte Ridepooling ermöglicht eine optimale Auslastung der Fahrzeuge und entlastet Straßen und Umwelt.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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