Polnisches Kindertheater erntete viel Beifall in Winsen

Bei der Aufführung des Stückes "Das hässliche Entlein": Schülerinnen aus Winsens Partnerstadt Drezdenko
  • Bei der Aufführung des Stückes "Das hässliche Entlein": Schülerinnen aus Winsens Partnerstadt Drezdenko
  • Foto: Stadt Winsen
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Besuch von sechs jungen Grundschülerinnen und zwei Lehrerinnen der polnischen Partnerstadt Drezdenko bekam kürzlich die Stadt Winsen. Die Gruppe hatte beim
Besuch einer Winsener Delegation in Drezdenko im vergangenen März mit einer
Theatervorführung bei den Gästen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Unter der Leitung von Lehrerin Ewa Urbaniak führten sie seinerzeit das Stück "Das häßliche Entlein“ auf, mit dem sie in Polen schon mehrere Theaterpreise eingeheimst hatten.
Matthias Schrenk, der bei der Stadt Winsen im Büro für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften arbeitet und damit auch für die Initiierung von Partnerschaftsprojekten zuständig ist, regte bei der Winsener Lehrerin Susanne Brüggemann ein Begegnungsprojekt an. Daraufhin organisierte Brüggemann ein kleines Theaterfestival in der Alten Stadtschule, bei dem unter großem Beifall auch die polnischen Kinder ihr prämiertes Stück gleich in zwei Vorstellungen präsentierten.
Die jungen polnischen Gäste hatten darüber hinaus viel Spaß im Freizeitbad "Die Insel“ und
beim Marionettentheater in der Schlosskappelle. Gemeinsam mit Schülern der Alten Stadtschule besuchten sie auch den Wildpark Schwarze Berge und die Playmobil-Ausstellung im Freilichtmuseum am Kiekeberg.
Am Ende vereinbarten die deutschen und polnischen Lehrerinnen für das kommende Frühjahr einen Gegenbesuch der Winsener in Drezdenko. Matthias Schrenk lobte die herzliche Atmosphäre auf beiden Seiten: "Es ist schön zu sehen, wie einfach die Kinder trotz unterschiedlicher Muttersprache miteinander in Kontakt kommen. Begegnungen dieser Art sind ein wichtiges Fundament für unsere Städtepartnerschaft." Für die Unterstützung dankte Schrenk besonders Franz Schaffeld, der maßgeblich an der Organisation beteiligt war, sowie den Dolmetschern Ivanna Liwinowics, Agnieszka Paschek und Jürgen Tuschinski.

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