Schülervertretung des Gymnasiums Salzhausen zum scheidenden Schulleiter und zur Zukunft der Schule

Engagieren sich in der Schülervertretung (v. li.): Annika Beyer, Swenja Peick, Nico Ruschmeier, Adna Bajrovic, Collin Bergmann, Charlotte Panzer und Isa von Platen. Es fehlt Cora Schierenbeck   Foto: ce
  • Engagieren sich in der Schülervertretung (v. li.): Annika Beyer, Swenja Peick, Nico Ruschmeier, Adna Bajrovic, Collin Bergmann, Charlotte Panzer und Isa von Platen. Es fehlt Cora Schierenbeck Foto: ce
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ce. Salzhausen. "Er pflegte mit uns eine offene Kommunikation, ist sehr gut organisiert und sehr zuverlässig." Dieses hervorragende "Zeugnis" stellt die Schülervertretung (SV) des Gymnasiums Salzhausen im Gespräch mit dem WOCHENBLATT dem scheidenden Schulleiter Norbert Stüven zum Abschied aus. "Für uns war die Kooperation mit der Schulleitung sehr gut. Ich fand es sehr beeindruckend, dass Herr Stüven alle unsere Anliegen respektiert hat, unsere Fragen immer beantwortete und uns bei Projekten stark unterstützte", sagt Isa von Platen aus dem 12. Jahrgang. Neben ihr gehören aus dem gleichen Jahrgang Collin Bergmann, Annika Beyer und Nico Ruschmeier sowie die Elftklässler Adna Bajrovic, Swenja Peick, Cora Schierenbeck und Charlotte Panzer der SV an.
"Herr Stüven hatte immer ein offenes Ohr für uns und war meistens auf unserer Seite, wenn es Probleme mit Lehrern gab", blickt Nico Ruschmeier zurück. Auch mit Stüvens potenziellem Nachfolger, seinem Stellvertreter Jens Peter, hat die SV schon "gute Erfahrungen" gesammelt, denn er war ihr Beratungslehrer.
Zwar nicht gut 16 Jahre wie Norbert Stüven, aber immerhin schon seit sieben bzw. acht Jahren gehen die SV-Mitglieder auf das Gymnasium. Die Verlängerung des Schulbesuches hier von acht auf neun Jahre bis zum Abitur sei für sie die "größte Umstellung" gewesen, erklärt Charlotte Panzer. "Der Vorteil ist, dass wir weniger Unterrichtsstunden am Tag haben und mehr Zeit, um den Stoff für den Abschluss zu lernen."
"In den höheren Klassen hat man mehr Möglichkeiten, den Unterricht selbst mitzugestalten. Lehrer und Schüler haben ein entspannteres Verhältnis zueinander", zieht Nico Ruschmeier einen Vergleich zu seinem Start am Gymnasium. Er engagiert sich auch als Schulsanitäter, denn "man kann anderen Menschen helfen und etwas Gutes für die Schulgemeinschaft tun". Gefragt nach ihren Lieblingsfächern, favorisieren Isa von Platen und Swenja Peick Politik, "weil wir dort viele Medien nutzen und über aktuelle Themen diskutieren". Bei Swenja kommt noch Biologie hinzu, weil es "spannend und interessant" ist. "Durch die Diskussionen im Unterricht lernen wir auch, uns außerhalb der Schule durchzusetzen oder Kompromisse einzugehen", bringt Annika Beyer den Mehrwert auf den Punkt.
Insbesondere durch das neue Fach "Berufsorientierung" würden die Jungen und Mädchen gut auf das Leben nach der Schule vorbereitet, sind sich die Schülervertreter einig. "Es werden Betriebe und Berufe vorgestellt, wertvolle Tipps für Bewerbungen gegeben und die Schüler für das Praktikum in der 11. Klasse fit gemacht", berichtet Adna Bajrovic. "Zudem werden wir im 'Seminarfach' unitauglich gemacht, indem wir auf der Basis von umfangreichem Infomaterial Seminar-Facharbeiten schreiben", ergänzt Collin Bergmann. "Anhand von Portfolios kann man hier schon in der achten Klasse gut lernen, sich beispielsweise in Biologie eigenständig Themen zu erarbeiten", weiß Swenja Peick aus eigener Erfahrung. "Und in der Schülergenossenschaft 'FairSalzen' haben wir die Möglichkeit, als Firma mit richtigem Geld zu wirtschaften", unterstreicht Isa, dass man im Gymnasium Salzhausen pädagogisch wertvoll fürs Leben lernt.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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