Sieger des plattdeutschen Schreibwettbewerbes "Ahn Grenzen" wurden gekürt

Die Wettbewerbsgewinner (v. li.): Hartmut Großmann, Hans Dieder Heidtmann und Dieter Schlaphof
  • Die Wettbewerbsgewinner (v. li.): Hartmut Großmann, Hans Dieder Heidtmann und Dieter Schlaphof
  • Foto: Astrid Sitarz
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ce. Salzhausen. Die Preisträger für den plattdeutsche Schreibwettbewerb „Ahn Grenzen“, den der Verein "För Platt" anlässlich des Kultur­sommers im Landkreis Harburg zum Thema „Grenzenlos“ ausgeschrieben hatte, wurden jetzt in Salzhausen ge­kürt.
Als Ehrengäste mit dabei waren Vize-Landrat Uwe Harden, die stell­vertretende Salzhäuser Samtgemeindebürgermeisterin Linda Schmiedebach und Herbert Timm, Plattdeutschbeauftragter des Landkreises Harburg. „Mein besonderer Dank geht an alle, die Platt­deutsch unterstützen und fördern“, betonte Uwe Harden. "För Platt"-Vorsitzender Jürgen Müller dankte allen Schreibern, die mit Mut und viel Fleiß ihre einfallsreichen Geschichten eingeschickt hatten. Etwas enttäuscht war er von der geringen Teil­nehmerzahl: Lediglich sechs "plattdüütsche Schrievers­lüüd" über 21 Jahren hatten beim Wett­bewerb mitgemacht. Die Beurteilung der anonymisier­ten Beiträge hatte eine Jury vorgenommen. Sie bestand aus Dr. Heinz Harms und Dr. Berthold Hohmann (beide aus Hollenstedt), Asta Müller (Wistedt), Hans-Hermann Putensen (Garlstorf) und Fritz Wölper(Evendorf).
Den 1. Platz und damit 120 Euro gewann Dieter Schlap­hof (Schätzen­dorf). In seiner Erzählung „An’n Stammdisch“ geht es um eine streitbare Männer­runde, die sich zu Politik, Krieg und Frieden auf der Welt ihre Gedanken macht.
Hartmut Großmann (Stelle) errang den 2. Platz (Preisgeld 60 Euro). Sein Beitrag „De Sünnsöker“ be­schreibt einen Krabbel­käfer, der dorthin will, wo die Sonne die Erde küsst, und dabei Abenteuer mit einem Hasen und Raben bestehen muss. Der ebenfalls aus Stelle kommende Hans Dieder Heidtmann erhielt als Drittplatzierter 30 Euro. In seiner Geschichte „Ahn Grenzen“ spiegeln sich die aktuelle weltpolitische Lage und die Reisefreiheit in ein sicheres Deutschland wider.
Die Preisträger, die auch bereits bei den plattdeutschen Schreibwettbewerben 2012 und 2014 siegreich waren, freuten sich über ihre Geldpreise. Zusätz­lich er­hielten sie von der Grafikerin Alexandra Eicks je­weils eine gestaltete Urkunde. Für den musikalischen Rahmen sorgte Claus Peper aus Egestorf mit plattdeutschen Liedern.
- Zur Herbst-Mitgliederversammlung lädt "För Platt" am Samstag, 24. September, auf die Straußenfarm der Familie Johannsen in Bahlburg ein. Am Sonntag, 4. Dezember, gibt ein öffentliches Konzert mit dem Otto Groote-Ensemble in der Dörpschün in Salzhausen. Mehr Infos unter http://www.foer-platt.de

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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