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Übertragungsfehler in der Tabelle: Inzidenzwert lag bereits gestern über 200

Geflügelpest: Unterelbe-Niederung betroffen
Stallpflicht für Geflügel ab Freitag, 29. Oktober

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sv/nw. Landkreis. Der Landkreis Harburg ordnet ab Freitag, 29. Oktober eine Stallpflicht für Geflügel im Bereich der Unterelbe-Niederung an. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Fälle der Geflügelpest in Teilen Norddeutschlands festgestellt. Nun wurde bei drei Stockenten der hoch ansteckende Virus-Typ H5N1 nachgewiesen. Das von der Aufstallpflicht betroffene Gebiet umfasst die gesamte Samtgemeinde Elbmarsch sowie nördliche Teile der Stadt Winsen, der Gemeinde Stelle und der Gemeinde Seevetal. 

Konkret befindet sich das Areal innerhalb folgender Grenzen:

  • im Nord-Osten Kreisgrenze zum Landkreis Lüneburg (Elbe zwischen Avendorf und Artlenburg)
  • der Kreisgrenze folgend in südliche Richtung bis zur K87 (ehemalige B4) in Winsen, Ortsteil Rottorf
  • K87 in westliche Richtung (Bundesstraße, Alte Meile, Lüneburger Straße) bis zum Übergang zur L234 (Hansestraße) in Winsen
  • L234 weiter folgend bis zum Kreisel Hamburger Straße / Hansestraße
  • entlang der K86 Richtung Stelle (Hansestraße, Gehrdener Deich, Lüneburger Straße) bis zur Bahnunterführung
  • den Bahngleisen in nordwestliche Richtung folgend, nördlich entlang des Rangierbahnhofs Maschen, bis zur A1
  • A1 in nördliche Richtung bis zur Kreis-/Landesgrenze zu Hamburg (Höhe Groß Moor)
  • Kreis-/Landesgrenze in nördliche Richtung bis zur Elbe
  • Elbe stromaufwärts entlang der Kreis-/Landesgrenze bis zum Ausgangspunkt an der Kreisgrenze zum Landkreis Lüneburg.
Vogelgrippe-Alarm in Kehdingen: Mehrere Orte liegen in der Überwachungszone

Geschlossene Ställe und Schutzvorrichtungen
Im betroffenen Gebiet dürfen ab Freitag, 29. Oktober 2021, Geflügelhalter ihre Tiere nicht mehr unter freiem Himmel halten, sondern nur in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung bestehen muss.
„Die Aufstallung wird unter Berücksichtigung der Risikobewertung zunächst auf das Gebiet der Unterelbe-Niederung beschränkt. Sofern durch Totfunde oder Monitoring-Ergebnisse eine weitere Ausbreitung zu befürchten ist, ist mit der Erweiterung des Gebietes zu rechnen“, ergänzt Thorsten Völker.

Bei dem betroffenen Bereich handelt es sich um ein sogenanntes avifaunistisch wertvolles Gebiet – das bedeutet, ein Gebiet, in dem Wildvögel bevorzugt rasten. „Das Zugverhalten der Vögel begünstigt die Übertragung und die Ausbreitung des Virus. Die Dichte der Vogelpopulationen in den Rastgebieten wird in den kommenden Wochen weiter stark zunehmen, da der Vogelzug erst begonnen hat“, erklärt Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung, die auch das Veterinäramt umfasst. „Oberste Priorität hat der Schutz des Geflügels vor einem Eintrag und der möglichen weiteren Verbreitung. Der Ausbruch der Geflügelpest kann immense wirtschaftliche Folgen für alle Geflügelhalter, Schlachtstätten und verarbeitende Industrien haben.“

Ausnahmen
Lediglich in begründeten Einzelfällen sind Ausnahmen von der Aufstallungspflicht, zum Beispiel für Gänse- oder Entenhaltungen, bei denen keine Aufstallungsmöglichkeiten existieren, auf Antrag möglich. Das dafür notwendige Formular kann unter www.landkreis-harburg.de (Suchbegriff: „Geflügelpest“) heruntergeladen werden. Für Kleinst- und Hobbyhalter dürfte diese Möglichkeit in der Regel nicht greifen.

Verpflichtende Sicherheitsmaßnahmen
Über die Aufstallungsverpflichtung hinaus haben die Geflügelhalter, auch Kleinst- und Hobbyhalter, in dem betroffenen Gebiet die gesetzliche Verpflichtung, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • Soweit noch nicht geschehen, muss jede Geflügelhaltung beim Veterinäramt ihre Adresse und die Zahl des gehaltenen Geflügels melden.
  • Geflügel darf nur unter einem Dach oder im Stall gefüttert und getränkt werden. Grund: Darüber fliegende Zugvögel könnten durch ihren Kot das Futter sowie Wasserstellen verunreinigen und Erreger übertragen. Wildvögel empfänglicher Arten dürfen keinen Zugang zu Futter und Wasserstellen haben. Oberflächenwasser darf nicht zum Tränken verwendet werden.
  • Jeder Geflügelhalter muss ein Bestandsregister führen, in das Zu- und Abgänge im Bestand (auch Todesfälle) mit den Adressen der Käufer und Verkäufer einzutragen sind. Außerdem müssen die Halter ein Besucherbuch führen, in das sich jede Person eintragen muss, die den Geflügelstall oder
    -auslauf betreten hat. Für betriebsfremde Personen müssen unbedingt Desinfektionsmatten und Schutzkleidung ausgelegt werden.
  • Bei Krankheits- oder Todesfällen bei Tieren müssen die Halter unbedingt das Veterinäramt des Landkreises Harburg (Telefon: 04171/ 693 466, tiergesundheit@lkharburg.de) kontaktieren und die Ursache abklären lassen.

Der Veterinärdienst des Landkreises überprüft die Einhaltung dieser Sicherheitsmaßnahmen und weist alle Halter gezielt auf ihre Verpflichtungen hin. Zudem gibt das Veterinäramt folgende Hinweise:

  • Spaziergänger und Haustiere sollten Kontakt zu toten oder kranken Wildvögeln vermeiden.
  • Tote oder kranke Wildvögel, insbesondere Enten, Gänse, Schwäne, Greifvögel, Eulen, Rebhühner und Fasane, Storche und Reiher sind dem Veterinäramt zu melden. Eine vollständige Liste der zu meldenden Arten finden Sie unter dem Suchbegriff „Geflügelpest“ auf der Homepage des Landkreises Harburg.
  • Jäger sollten, wenn sie mit Federwild in Berührung gekommen sind, jeglichen Kontakt zu Geflügel vermeiden.
  • Die Vogelgrippe ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann bei infizierten Vögeln zu schweren Erkrankungen und massenhaftem Verenden führen. Das Virus kann in seltensten Fällen auch auf den Menschen übergehen, in Deutschland wurde dies bisher nicht nachgewiesen. Erhitzte Geflügelprodukte können unbedenklich verzehrt werden.
Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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