Stöckter Faslam: Zehntausende feierten mit

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bs. Winsen. Trotz Wintereinbruchs ließen sich am vergangenen Wochenende weder "Benjamin Blümchen", "Mary Poppins", "Martin Schulz", "Bud Spencer" noch "Bob Marley" davon abhalten, Winsen einen "Besuch" abzustatten. Denn hier wurde auch in diesem Jahr wieder der große Stöckter Faslam, bei dem sich 23 Wagen präsentierten, gefeiert. Zehntausende Besucher säumten dabei die Strecke der Wagen entlang der Hoopter Straße und durch die Winsener Innenstadt. Aufs Korn genommen wurden regionale Themen wie die Schließung des Stöckter Dorfgemeinschaftshauses, der neue Ortsvorsteher oder das Winsener Parkhaus-Debakel, das rund 11 Millionen Euro an Steuergeldern verschlang, bisher aber kaum von Pendlern genutzt wird (das WOCHENBLATT berichtete). Aber auch zahlreiche überregionale Themen, wie das Regierungstheater um Martin Schulz, das Aus für die Jamaika-Koalition, die Pleite der Fluggesellschaft Air Berlin, 25 Jahre Disney Land, TV-Legende Bud Spencer oder der Eierskandal, fanden Beachtung. "Winsen ist stolz auf diesen Einsatz und diese Krativität", freute sich Bürgermeister André Wiese bei der traditionellen Schlüsselübergabe vor dem Winsener Rathaus.
Sie war das erste Mal aktiv dabei: Die kleine Malea (4) aus Winsen, lief als "Storch" bei der Fußgruppe Air (Berlin) Adebar mit. Und auch sie feierten ausgelassen mit ganz jungem Nachwuchs: Die befreundeten Familien Rother, Voigt, Peper und Reuber kamen mit ihren Babys Tilda und Enna nach Winsen, um dem närrischen Treiben beizuwohnen.
Weiter gefeiert wird noch bis zum heutigen Mittwoch, wenn die Stöckter Narren ihre fünfte Jahreszeit beim traditionellen Frühshoppen im Gasthaus Sievers ausklingen lassen.

Autor:

Sara Buchheister aus Winsen

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