Vorsicht bei der Rückkehr aus dem Urlaub

Nach Rückreise aus Risikogebieten sollen Bürger zwei Wochen freiwilligin Quarantäne bleiben. 

mum. Winsen. Die Zahl der Corona-Risikogebiete ist gestiegen: Das Robert-Koch-Institut hat mit der spanischen Hauptstadt Madrid und dem österreichischen Bundesland Tirol zusätzliche Risikogebiete festgelegt. Das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg weist in diesem Zusammenhang auf die Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums hin, dass alle Reisenden, die in den vergangenen zwei Wochen in Italien, Österreich oder der Schweiz waren, zwei Wochen freiwillig in häuslicher Quarantäne bleiben sollten. Das gilt auch, wenn sich die Rückkehrenden gesund fühlen. "Sollten sie Erkältungssymptome feststellen, wenden sie sich bitte an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117", sagt Landkreissprecher Andres Wulfes.
Zudem rät der Landkreis allen Rückkehrenden aus Regionen, die bislang keine Risikogebiete sind, mit ihrem Arbeitgeber zu sprechen, bevor sie an den Arbeitsplatz zurückkehren, und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Hintergrund der Empfehlung: Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung aber bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen wie Fieber, Husten, Atemnot auftreten.
Der Landkreis erinnert in dem Zusammenhang auch an die Vorgabe, dass Reiserückkehrer aus einem Corona-Risikogebiet sensible und gefährdete Einrichtungen wie Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser meiden müssen. Ziel ist es, mit kontaktreduzierenden Maßnahmen Infektionsketten zu unterbrechen und besonders gefährdete Personengruppen zu schützen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten und besonders von der Ausbreitung des Coronavirus betroffenen Gebieten dürfen diese Einrichtungen 14 Tage nach der Rückkehr nicht betreten.
Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete sind unter www.rki.de/ncov-risikogebiete zu finden. Aktuell sind das in Europa Italien, die Region Grand Est in Frankreich (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), das Bundesland Tirol in Österreich, Madrid in Spanien sowie in den USA die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York. Als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland ist der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) eingestuft.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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