144 akute Fälle im Landkreis Harburg am 22. Oktober
+++Update+++: Bei steigenden Infektionszahlen: verschärfte Corona-Regeln!

Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

os. Winsen. Das sind traurige Nachrichten: Der Landkreis Harburg meldete am heutigen Donnerstag, 26. November, gleich fünf weitere Menschen, die am oder mit dem Coronavirus gestorben sind! Damit steigt die Gesamtzahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie von 33 auf 38. Nach Angaben von Kreissprecher Andres Wulfes wohnten zwei der jetzt Verstorbenen im Alten- und Pflegeheim Heidehaus in Jesteburg. Zudem wurden zwei Personen nachgemeldet, die im Landkreis Harburg wohnten, aber in Krankenhäusern in...

Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
Abgründe im Tostedter Jugendzentrum

bim. Tostedt. Der Tatvorwurf liest sich laut Aktenlage recht "nüchtern": sexuelle Nötigung und Vergewaltigung zwischen Dezember 2015 und September 2016. Doch die jetzige Verhandlung am Amtsgericht Tostedt offenbarte Abgründe im Tostedter Jugendzentrum (JUZ) - egal, was sich damals wirklich zugetragen hat. Ein ehemaliger JUZ-Leiter (40) soll eine pädagogische Kraft (46) bei zwei Gelegenheiten gewaltsam an die Wand gedrückt, sie an Brust und Scheide angefasst und vor ihr onaniert haben und ein...

Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
Stader ergattert 50.000 Euro durch Soforthilfe-Programme

wei. Stade. Der 40-jährige Hauptangeklagte G. und sein 51-jähriger mutmaßlicher Komplize K. standen am Montag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stade. In Handschellen wurde G. in den Saal geführt. K. ist dagegen auf freiem Fuß und kam verspätet mit der Bahn an. Dem Hauptangeklagten wird vorgeworfen, durch Betrug einen fünfstelligen Betrag aus den Corona-Soforthilfe-Programmen erhalten zu haben. Dazu machte er bewusst falsche Angaben. K. stellte dafür seine Ausweisbilder zur...

(bim/os). Ab sofort gilt eine neue Corona-Verordnung des Landes, die verschärfte Corona-Regeln vorsieht, wenn eine bestimmte Infiziertenzahl in einem Kreisgebiet überschritten ist. Die wichtigsten neuen Vorschriften besagen u.a.:
Gibt es mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenzwert 35) wird die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgeweitet. Diese muss dann überall in der Öffentlichkeit an Orten getragen werden, an denen sich Menschen auf engem Raum begegnen oder sich länger aufhalten.
Die Zahl der Teilnehmer bei privaten Zusammenkünften und Feiern wird auf 15 Personen begrenzt, finden diese an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten statt, sind es 25 - immer unter der Voraussetzung, dass Abstände eingehalten werden. Beträgt die Zahl der Neuinfizierten 50 oder mehr Fälle je 100.000 Einwohner dürfen sich nicht mehr als zehn Personen treffen oder feiern. Die Zahl der Teilnehmer bei öffentlichen Veranstaltungen wird - bei einem mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzept - auf 100 Personen begrenzt.
Für Gastronomiebetriebe gilt bei einer Inzidenz von 35 eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr, ab einer Inzidenz von 50 kommt ein Ausgabeverbot von Alkohol hinzu.
Wichtigste Neuerung ist laut Katja Bendig, Pressesprecherin des Landkreises Harburg, dass die Landkreise bei Überschreiten der nächsten Warnstufe künftig sofort handeln können und die Maßnahmen nicht mehr im Amtsblatt bekannt machen müssen. Das führte in der Vergangenheit stets zu einem Zeitverlust von einem Tag. 
• Das Gesundheitsministerium informiert auf www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ darüber, in welchen Landkreisen die entsprechende Infiziertenzahl erreicht ist. Die aktualisierte Verordnung ist nachzulesen unter www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html.

Der Landkreis Harburg meldete derweil am Donnerstag, 22. Oktober, insgesamt 1.056 bestätigte Corona-Fälle gemeldet, das sind 17 Infektionen mehr als am vergangenen Montag. Drei Personen haben dagegen ihre Erkrankung überwunden. Damit gelten 888 Personen als genesen. Insgesamt 24 Personen sind im Landkreis Harburg an ihrer Corona-Infektion verstorben, zehn davon im Seniorenheim "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf (das WOCHENBLATT berichtete). Aktuell meldet der Landkreis Harburg damit 144 Akut-Fälle. 380 Personen befinden sich zur Zeit in Quarantäne.
Die aktuelle Inzidenz liegt bei wie am Vortag bei 31,4. Der Inzidenzwert sagt aus, wie viele Menschen im Landkreis Harburg in sieben Tagen neu erkrankt sind, bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner. Steigt die Inzidenz über 35, greift für den Landkreis Harburg die Warnstufe 3 (starkes Infektionsgeschehen). Sie hat weitere Einschränkungen zur Folge, z. B. verschärfte Regeln im "Social Distancing".

Zu viele Kontakte: Nachverfolgung bei Corona-Infektionen immer schwieriger


Mehr zu den Warnstufen lesen Sie hier

Die Corona-Zahlen der vergangenen Wochen im Überblick:
19. Oktober 2020: 1.000 bestätigte Fälle / 866 Genesene / 24 Tote
15. Oktober 2020: 976 bestätigte Fälle / 830 Genesene / 22 Tote
12. Oktober 2020: 940 bestätigte Fälle / 825 Genesene / 21 Tote
8. Oktober 2020: 912 bestätigte Fälle / 825 Genesene / 17 Tote
1. Oktober 2020: 861 bestätigte Fälle / 759 Genesene / 17 Tote
30. September 2020: 852 bestätigte Fälle / 753 Genesene / 15 Tote
24. September 2020: 790 bestätigte Fälle / 731 Genesene / 14 Tote
21. September 2020: 768 bestätigte Fälle / 705 Genesene / 13 Tote
17. September 2020: 745 bestätigte Fälle / 675 Genesene / 13 Tote
14. September 2020: 723 bestätigte Fälle / 670 Genesene / 13 Tote
10. September 2020: 708 bestätigte Fälle / 641 Genesene / 13 Tote
1. Oktober 2020: 861 bestätigte Fälle / 759 Genesene / 17 Tote

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

Service

Maskenpflicht!!! Inzidenzwert liegt am 27.11. bei 71,4
Landkreis Stade: 1.000er-Marke bei Corona-Infizierten überschritten

jd. Stade. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade hat am Freitag, 27. November, die 1.000er-Marke überschritten. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit bisher 1.007 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit kommt laut der offiziellen Statistik auf etwas mehr als 200 Landkreis-Bewohner ein Corona-Infizierter. Die Dunkelziffer der Corona-Infizierten dürfte um einiges höher liegen, da viele Fälle gar nicht erkannt werden. Mit dem Verhältnis von 200 zu 1...

Politik
Die benachbarten Landkreise informieren wesentlich ausführlicher über die Corona-Situation

Lachhaft: "Bleiben Sie gut informiert", steht auf der Internetseite
Landkreis Stade hält Corona-Zahlen unter Verschluss

MEINUNGSARTIKEL:  Wer sich auf der Homepage des Landkreises Stade zum Thema Coronavirus informieren will, fand dort bislang die tagesaktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen. Seit Anfang dieser Woche ist das anders: Unter der Überschrift "Aktuelle Lage im Landkreis Stade" steht dort - abgesehen vom Inzidenzwert - das pure Nichts. Doch warum stellt der Landkreis keine eigenen Corona-Daten mehr online und auch nicht der Presse zur Verfügung? Grund soll das Wirrwarr um die Statistik sein:...

Blaulicht
Marie Bremer mit dem angeschossenen "Addi", der 
wahrscheinlich sein linkes Auge verlieren wird

Vorfall in Regesbostel
Wer schoss auf Jack-Russell-Terrier "Addi"?

bim. Regesbostel. Wie gestört muss jemand sein, der so etwas macht? Jack-Russell-Terrier "Addi" wurde am Freitag der Vorwoche (20. November) auf dem umzäunten Grundstück seiner Halter Marie und Norman Bremer in Regesbostel (Samtgemeinde Hollenstedt) ins Auge geschossen. Der zweijährige Rüde spielte gerade mit seiner Jack-Russell-Freundin "Motte" (4) fröhlich im Garten. Die junge Familie ist total geschockt und bangt jetzt um das Augenlicht ihres Lieblings. Für Hinweise, die zur Ergreifung des...

Wirtschaft
Arbeitsüberlastung könnte einer der Gründe sein, dass Bauanträge nicht zügig bearbeitet werden
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Baufirmen und Politiker kritisieren schleppende Bearbeitung von Bauanträgen im Landkreis Stade
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Service
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Kommt der große Ansturm auf Gratis-Masken?

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