"Weihnachten im Aufzug": WOCHENBLATT-Redakteur tritt im Heiligabend-Anspiel auf

Bei der Proben (v. li.): Dorle Arndt, Carlotta Albers, WOCHENBLATT-Redakteur Christoph Ehlermann, Martina Vick und Gitte Arndt im auf der Bühne nachgebauten Fahrstuhl
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ce. Gödenstorf. Zwei Hausfrauen, ein Reporter und ein kleines Mädchen bleiben in einem Mietshaus im Fahrstuhl stecken. Als das Kind die Erwachsenen bittet, ihm die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, merken die Geforderten, dass sie bei der Erinnerung an die Geschichte so ihre Lücken haben. Das ist die Ausgangssituation des Anspiels "Weihnachten im Aufzug", das am Sonntag, 24. Dezember, im Heiligabend-Gottesdienst der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Gödenstorf aufgeführt wird. In der Rolle des Journalisten mittendrin: WOCHENBLATT-Redakteur Christoph Ehlermann.
Das Stück stammt aus der Feder von Stephi Flottmann und wurde überarbeitet von der Gödenstorfer Gemeinschaftspastorin Annette Köster.  
"Zur besonderen Atmosphäre der 'geschlossenen Gesellschaft' im Fahrstuhl, den LKG-Mitglieder gebaut haben, kommt hinzu, dass wir Darsteller uns die Bühne mit dem Posaunenchor teilen", sagt Christoph Ehlermann. Er wirkt zum dritten Mal in einem LKG-Anspiel mit. "Die Musiker müssen mit auf die Bühne, weil es sonst im Gemeinschaftshaus aufgrund von Umbau- und Sanierungsarbeiten nicht genügend Platz für die Gottesdienst-Besucher gibt."
Mit dem Steckenbleiben im Fahrstuhl hat Ehlermann schon seine eigene leidvolle Erfahrung. "In einem Krankenhaus hing ich mal zwischen zwei Stockwerken fest. Die Tür öffnete sich und ich stand vor einer weißen Wand. Zum Glück ging die Fahrt nach kurzer Zeit weiter", erinnert er sich.
Die Frage, wie Menschen miteinander umgehen, wenn sie auf engstem Raum den Tücken der Technik ausgeliefert sind, war es auch, die Ehlermann an diesem Anspiel reizte. Die das Mädchen darstellende elfjährige Carlotta Albers feiert in dem Stück ihre Bühnenpremiere. "Ich gehe in der LKG zur Jungschar und zum Kindergottesdienst. Das macht mir viel Freude, und deshalb habe ich gerne zugesagt, als ein Kind für das Anspiel gesucht wurde", erklärt Carlotta. Dorle Arndt, die mit viel Anspiel-Erfahrung eine der beiden Frauen verkörpert, findet es "schön, wenn wir mit unserer Darstellung den Zuschauern die Weihnachtsbotschaft rüberbringen können". "Ein Anspiel stellt oft eine Brücke dar, von einem übergeordneten Thema zu unserem Lebensalltag. Und Humor ist die Würze darin", begründet Martina Vick, warum sie in die Rolle der zweiten Frau schlüpft. "Das Ganze ist Bildsprache - ganz wie zu Jesu Zeiten."
Bis die im Fahrstuhl Eingeschlossenen schließlich von einer Raumpflegerin (Gitte Arndt) aus ihrer misslichen Lage befreit werden, erfahren sie und das Publikum einiges über die unterschiedlichen Vorstellungen von der Geburt Jesu - und darüber, wie er Menschen retten kann, die sich in ihrem Lebensalltag gefangen fühlen wie in einem engen Fahrstuhl.
- Der Heiligabend-Gottesdienst der LKG Gödenstorf beginnt am Sonntag, 24. Dezember, um 16.30 Uhr im Gemeinschaftshaus (Hauptstraße 32). Rechtzeitiges Kommen sichert gute Plätze.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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