Winsen bekommt Zuschuss für neue Lichter im Marstall

André Wiese (2. v. li.) bedankte sich bei (v. li.) Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, den Landtagsabgeordneten André Bock und Kulturminister Björn Thümler (alle CDU)  Foto: Stadt Winsen
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thl. Winsen. Zahlreiche Veranstaltungen, die Tourist-Information, die Stadtbücherei und das Museum des Heimat- und Museumvereins machen den Marstall zu einem stark frequentierten Gebäude in Winsen. Weit über 60.000 Gäste und Besucher finden jährlich den Weg in den denkmalgeschützten Bau aus dem Jahr 1599. Doch das altehrwürdige Gebäude ist "in die Jahre gekommen" und muss saniert werden.
Zur Bezuschussung einer erheblichen Investition hat sich die Stadt als Eigentümerin vor einiger Zeit um Landes-Fördermittel beworben. Jetzt kam der positive Bescheid: Für die Umstellung der Beleuchtung von Halogen auf LED im Marstall erhält die Stadt einen 60-prozentigen Zuschuss in Höhe von 166.647 Euro.
"Mit dem Einsatz dieser Mittel wird nicht nur die vorhandene Technik erneuert, sondern gleichzeitig auch die Energieeffizienz verbessert und somit ein nachhaltiger Beitrag zum Schutz von Klima und Umwelt geleistet", freut sich Bürgermeister André Wiese. Seit der Renovierung und Inbetriebnahme des Marstalls für öffentliche Zwecke im Jahr 1985 sind an der Beleuchtungstechnik keine größeren Änderungen vorgenommen worden. Die abgehängten Schienensysteme mit Einzelstrahlerleuchten in Hoch- und Niedervolt-Halogensystemen samt Leuchtstofftechnik bedürfen dringend der Modernisierung.
"Mit dem Austausch der veralteten Beleuchtung gegen moderne LED-Technik und der Optimierung der Einschaltzeiten können die Energiekosten bei gleichzeitiger Reduktion des CO2-Ausstoßes von mehreren Tonnen jährlich deutlich gesenkt werden", so der Bürgermeister weiter. Ein Gutachten, das für die Entscheidung über den Zuschussantrag erstellt worden ist, prognostiziert eine CO2- Reduzierung von bislang 64,18 Tonnen auf zukünftig nur noch 25,09 Tonnen. Das bedeutet eine jährliche Einsparung von 39,09 Tonnen. Auch die Energiekosten werden sich mehr als halbieren.
"Der Marstall gehört zum gebauten Erbe unserer Stadt, mit dem wir pfleglich umgehen müssen. Auf der anderen Seite ist uns wichtig, neues Leben in alte Gebäude zu bringen. Beiden Anliegen werden wir mit dem geförderten Vorhaben gerecht", so Wiese abschließend.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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