Kirchenkreis-Partnerprojekt erlebt
Winsener Berufsschüler in Afrika

Die Winsener Schüler im Einsatz beim Patenprojekt: Hier verteilen sie Sandwiches und Saft an Kinder, damit die Medizin leichter verdaut werden kann
  • Die Winsener Schüler im Einsatz beim Patenprojekt: Hier verteilen sie Sandwiches und Saft an Kinder, damit die Medizin leichter verdaut werden kann
  • Foto: Markus Kalmbach
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Eine Gruppe von sieben Schülern der Berufsbildenden Schulen Winsen besuchte kürzlich das Patenprojekt des Kirchenkreises Winsen im südafrikanischen Eswatini (ehemals Swasiland). Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Daniela Lauer sowie Pastor Markus Kalmbach als Reiseleiter hatten sich die Elftklässler monatelang auf diese Reise vorbereitet. So war die Freude riesengroß, als die Gruppe endlich am Ziel der langen Reise angelangt war. Mit offenen Armen wurden die Gäste am Msengeni-Care Point im äußersten Nordosten des Landes empfangen.

Essen für Kinder zubereitet

Zusammen mit den dortigen ehrenamtlichen Mitarbeitern, den "Care Workern", halfen die Winsener, die täglichen Mahlzeiten für gut 70 Kinder vorzubereiten. Sie spielten intensiv mit den Jungen und Mädchen – allen Sprachhindernissen zum Trotz – und lernten bei Hausbesuchen auch die Angehörigen der Kinder kennen. Weil gerade eine große Entwurmungskampagne der örtlichen Klinik durchgeführt wurde, halfen die Schüler auch hierbei. Und dann wurde noch gemeinsam ein tückischer Trampelpfad zum "Plumpsklo“ des Care Points mit Steinen und Beton dauerhaft befestigt. "Ich bin unfassbar froh, dass ich das alles erleben und machen konnte, und ich hoffe, dass ich bald wiederkomme", sagte eine der Schülerinnen.

Vortrag über das Erlebte wird nachgeholt

Eigentlich wollte die Gruppe vor wenigen Tagen ausführlich im Winsener St. Marien-Gemeindezentrum über ihre Reise berichten. Aufgrund der Coronakrise musste auch diese Veranstaltung ausfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. "Nicht verschoben oder abgesagt wird aber die Arbeit vor Ort in den Care Points des Patenprojektes“, erklärt Pastor Kalmbach. Das Engagement gehe trotz Corona weiter.

Katastrophale Auswirkungen von Corona in Afrika befürchtet

"Aufgrund der hohen Belastung durch HIV und Aids, Tuberkulose und Malaria sowie angesichts der teilweise schlechten Gesundheitsversorgung wird die Coronakrise in Afrika wahrscheinlich noch katastrophalere Auswirkungen haben als bei uns“, so Kalmbach weiter. Daher gelte es, trotz der angespannten Situation in Deutschland, nicht die Augen zu verschließen vor dem, was andernorts geschieht.
Markus Kalmbach und die Reisegruppe hoffen, dass sich auch weiterhin Menschen finden, die durch eine Patenschaft die Arbeit in Afrika unterstützen.
• Infos bei Pastor Markus Kalmbach und unter www.patenprojekt-swasiland.de.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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