++ Unglaublich ++

Tierhasser erschießt Kater!

Zweiter "Fair-Teiler" wurde an Winsener Kirche eingerichtet

Freuen sich über den neuen "Fair-Teiler" (v. li.): Kevin Külper, Maxi Feiling, Simone Pflug,
Paul Gerke und Pastor Markus Kalmbach   Foto: thl
  • Freuen sich über den neuen "Fair-Teiler" (v. li.): Kevin Külper, Maxi Feiling, Simone Pflug,
    Paul Gerke und Pastor Markus Kalmbach Foto: thl
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Winsen. Im Juli haben Maxi Feiling und Simone Pflug ehrenamtlich die erste Foodsharing-Station in Winsen in Betrieb genommen. Standort ist die "Reso-Fabrik". Dort kann sich jedermann bei Bedarf Lebensmittel holen, die im Handel eigentlich im Müll landen würden (das WOCHENBLATT berichtete).
Der Andrang am "Fair-Teiler"-Kühlschrank in der Reso ist groß. Grund genug für die beiden jungen Frauen, zusammen mit ihrem Mitstreiter Paul Gerke eine weitere Verteiler-Station in Betrieb zu nehmen. Diese ist ab sofort am Gemeindehaus der St. Marien-Kirche zu finden und ist quasi rund um die Uhr geöffnet.
"Unser ehrenamtliches Team ist mittlerweile auf 30 Personen angewachsen, die die Waren aus derzeit drei Geschäften in Winsen abholen und die Schränke bestücken sowie regelmäßig kontrollieren", erzählte Gerke bei der Vorstellung des neuen "Fair-Teilers". Das Prinzip der Stationen ist einfach. "Jeder, der will, kann sich hier Lebensmittel abholen, aber auch seine Lebensmittel in den Kühlschrank hineinstellen", erklärte Maxi Feiling. Die ganze Aktion ist kostenlos. Sowohl für die "Abholer" als auch für die "Lieferanten". Ziel des Foodsharings ist, der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen. Denn laut einer Studie des Thünen-Instituts aus Braunschweig im Auftrag des Bundes von 2019 werden allein in Deutschland pro Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Gut die Hälfte davon kommt aus Privathaushalten. "Dabei sind viele dieser Lebensmittel noch einwandfrei und völlig genießbar", sagte Simone Pflug. Denn sie können auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) bedenkenlos verzehrt werden. Frischeprodukte in der Regel zwischen zwei und 21 Tagen, Konserven etc. sogar noch bis zu einem Jahr.
Als das Foodsharing-Team auf der Suche nach einem Standort für den Schrank bei der Kirche anfragte, stießen sie bei Pastor Markus Kalmbach gleich auf offene Ohren. "Auch wir setzen bei uns in der Kirche verstärkt auf Nachhaltigkeit. Von daher passt das", erklärte der Theologe. Und auch Gartenbauer Kevin Külper unterstützte das Team und sponserte die Anschaffung des Schrankes.
Mehr Infos zum Foodsharing-Team gibt es per Mail an winsen@foodsharing.network.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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