"EU nicht kaputtmachen!": Europawahl-Kandidatin Lena Düpont auf CDU-Kreisparteitag

Bei ihrem Vortrag auf dem Parteitag: 
Europawahl-Kandidatin Lena Düpont
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    Europawahl-Kandidatin Lena Düpont
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

Christdemokraten wollen Mitgliederrückgang entgegenwirken

 ce. Kakenstorf. "Die Europäische Union steht seit fast 70 Jahren für Frieden und Freiheit. Sie darf nicht durch angstgetriebene populistische und nationalistische Strömungen kaputtgemacht werden." Das betonte Lena Düpont aus Gifhorn, Europawahl-Kandidatin für den Bezirksverband Nordostniedersachsen, am Samstag bei einem Vortrag in Kakenstorf. Dort war sie Gastrednerin auf dem Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Harburg-Land.
"Auch angesichts der nicht endenden Brexit-Debatte und der Auswirkungen der Politik von US-Präsident Donald Trump auf das Geschehen in Europa ist innerhalb der EU vielerorts eine schwindende Solidarität zu beobachten", stellte Lena Düpont fest. "Es überwiegt aber das klare Bekenntnis zur EU, weshalb wir uns mit aller Kraft weiterhin für den Erhalt dieser Einheit einsetzen müssen", mahnte sie. Nicht um jeden Preis, aber "dort, wo es Sinn macht", müsse Europa besser und schneller werden. Als Beispiele nannte Düpont unter anderem nachhaltige Entwicklungen in der Strukturpolitik, eine zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik mit einem sinnvollen Ausgleich zwischen Industrie und Umweltschutz, ein effektives Vorgehen beim Thema Digitalisierung sowie "eine starke Außen- und Sicherheitspolitik, damit wir nicht zwischen den Großmächten USA, Russland und China zerrieben werden".
"Mit Lena Düpont haben wir eine tolle Kandidatin auf dem aussichtsreichen Listenplatz 3 der Landesliste", zeigte sich CDU-Kreisvorsitzende Britta Witte optimistisch mit Blick auf die im Mai anstehende Europawahl. Zudem habe man mit Dr. Cornell Babendererde aus Winsen eine "gute Kandidatin auf dem respektablen Platz 11 der Landesliste".
• Weniger erfreulich ist beim CDU-Kreisverband die Mitgliederentwicklung: Seit März 2018 ging die Zahl von 1.801 auf 1.774 Männer und Frauen zurück und damit auch die Einnahmen. "In dieser Verlust-Größenordnung bewegten wir uns auch bereits in den vergangenen Jahren", gab Britta Witte zu bedenken. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liege derzeit bei knapp 61 Jahren.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken,will der Kreisverband laut Witte Kosten einsparen. Dies seit bereits erfolgt, indem man die Halbtagsstelle der Verbandsmitarbeiterin nicht neu besetzt und beim Umzug in die neue Geschäftsstelle in Winsen Büroräume mit geringeren Mietzahlungen und Nebenkosten ausgesucht habe. Darüber hinaus sollen die CDU-Ortsverbände - etwa bei Verwaltungsformalitäten - verstärkt unterstützt werden, um das ehrenamtliche Engagement in ihnen attraktiver zu machen. Um neue Mitglieder zu gewinnen, will der Kreisverband schließlich verstärkt gemeinsam mit den Ortsverbänden Veranstaltungen zu interessanten Themen anbieten. "Wir brauchen mehr Veranstaltungen, um im Landkreis als Kreisverband und auch als Kreistagsfraktion stärker wahrgenommen zu werden", betonte Britta Witte.
• Bei den Wahlen wurden Britta Witte sowie ihre Stellvertreter André Bock, Christian Horend und Christiane Oertzen in ihren Ämtern bestätigt. Jürgen Böhme kandidierte nach 26 Jahren im Kreisvorstand und sechs Jahren davon als Schatzmeister nicht mehr für diesen Posten. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Michael Wildemann.

Bei ihrem Vortrag auf dem Parteitag: 
Europawahl-Kandidatin Lena Düpont
Nach den Wahlen (v. li.): der aus Christiane Oertzen, André Bock, Britta Witte, Michael Wildemann und Christian Horend bestehende Vorstand des CDU-Kreisverbandes  Fotos: ce

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