Jens Spahn will Vergewaltigungsopfer stärken

(bim). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt sich dafür ein, dass die vertrauliche Spurensicherung bei Vergewaltigungsopfern künftig von der Krankenkasse übernommen wird. Bisher müssen Betroffene selbst dafür zahlen. Dieser Vorschlag wird von Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann begrüßt. „Vergewaltigungsopfer brauchen schnelle, unkomplizierte und sensible Hilfe. Die vertrauliche Spurensicherung bei sexualisierter Gewalt hat sich als effektives Mittel bewährt. Ich freue mich sehr über die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig die Kosten für die Beweissicherung übernehmen sollen – auch ohne Anzeige durch die Betroffenen bei der Polizei. Ich hatte den Minister vor einem Jahr zu einer solchen Regelung aufgefordert, nun kommt er dieser Forderung nach", so Reimann. Niedersachsen sei Vorreiter in Sachen vertraulicher Spurensicherung: Das Projekt „Netzwerk ProBeweis“ bietet seit 2012 in rund 40 niedersächsischen Untersuchungsstellen gerichtsverwertbare Spurensicherung und Beweisdokumentation an. Kostenlos, anonym und rund um die Uhr.

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Bianca Marquardt aus Tostedt

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