Kein Personenschutz für Landrat Bordt

Joachim Bordt bleibt auch nach der Bluttat von Hameln ein Landrat zum Anfassen
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rs. Landkreis. "Wir denken nicht über erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nach", sagt der Sprecher des Landkreises Harburg, Bernhard Frosdorfer, auf die Frage, ob die Kreisverwaltung mit erhöhten Sicherheitsstandards auf den Mord an Hamelns Landrat Rüdiger Butte reagiert. Der 63jährige Kommunalpolitiker war vergangene Woche in seinem Dienstzimmer von einem Rentner mit einer Pistole erschossen worden. Der 74Jährige, der anschließend Selbstmord beging, wollte sich offenbar für vermeintlich erlittenes Unrecht rächen. Ihm drohte die Zwangsräumung seines Hauses.
Landrat Joachim Bordt zeigt sich tief betroffen von der Bluttat. Seine Gedanken und sein Mitgefühl seien bei den Angehörigen von Rüdiger Butte und bei den Mitarbeitern der betroffenen Kreisverwaltung in Hameln. Ein Beschotten des Kreishauses oder seiner Person komme aber nicht Frage. Joachim Bordt: "Ich will weiterhin ein Landrat zum Anfassen bleiben." Auch deshalb, weil es, so Bordt, eine vollständige Sicherheit ohnehin nicht gebe.

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