Millionen für eine neue Fußgängerbrücke in Winsen?

Kein schöner Anblick: Der Eingang zur Unterführung   Foto: thl
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thl. Winsen. Im Rahmen des Masterplans Bahnhofstraße hat das Ingenieurbüro auf Wunsch der Politik mit der Weiterentwicklung der Fußgänger- und Radfahrerunterführung am Bahnhof begonnen und verschiedene Entwurfsvarianten entwickelt, die gestern Abend (16. März) im Planungsausschuss der Stadt vorgestellt wurden.
Insgesamt wurden durch das Ingenieurbüro vier verschiedene Entwurfsvarianten erarbeitet:
Bestandsorientierte Maßnahme: Sie gliedert sich in eine grundlegende Maßnahme für den Tunnel sowie drei Ergänzungen für den nördlichen und südlichen Tunnelein- bzw. ausgang. Hierbei wird u.a. vorgesehen, dass das Geländer entfernt und der eigentliche Tunnelbereich freundlicher gestaltet wird. Die Abgrenzung des Fußgänger- und Radfahrerbereiches würde mit Hilfe von taktilen Elementen erfolgen.
Radverkehr auf der Luhdorfer Straße: Die zweite Entwurfsvariante sieht eine Radverkehrsführung auf der Luhdorfer Straße vor. Dabei würde es sich um eine ergänzende Radverkehrsroute zur Unterführung handeln.
Neubau eines Rad- und Fußgängertunnels: Im Rahmen der dritten Entwurfsvariante wird der Neubau eines Tunnels vorgeschlagen, um die aktuellen Problemstellungen grundlegend beheben zu können.
Fahrradfahrerbrücke über die Bahntrasse: Das Ingenieurbüro schlägt im Rahmen der vierten Entwurfsvariante den Neubau einer Fahrradfahrerbrücke über die Bahntrasse vor. Diese Fahrradfahrerbrücke würde ähnlich wie in Variante zwei als Ergänzung zum Tunnelbauwerk dienen.
Je nach Variante unterscheiden sich die Kosten erheblich. Erste überschlägige Schätzungen gehen von 140.000 Euro für die Realisierung der bestandsorientierten Variante bis zu 3,6 Millionen Euro für die Fahrradfahrerbrücke aus. Welche Variante die Politik favorisiert, stand bei Redaktionsschluss nicht fest.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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