Planung wird konkreter

In diesem Bereich direkt an der Elbuferstraße soll das neue Gebäude entstehen  Foto: thl
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Fachausschuss soll Satzungsbeschluss für Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus empfehlen

thl. Winsen. Mit dem Bebauungsplan "Laßrönne Dorfgemeinschaftshaus" beschäftigt sich der Planungsausschuss der Stadt Winsen in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 7. Februar, ab 18 Uhr im Marstall. Das Gremium soll u.a. einen Satzungsbeschluss empfehlen.
Im Rahmen der Dorfentwicklungsplanung für die Dorfregion Winsener Marsch wurde die Idee entwickelt, in Laßrönne ein Dorfgemeinschaftshaus mit einem Feuerwehrgerätehaus zu kombinieren. "Der Kombinationsbau soll langfristig den Bedarf nach einer angemessenen Örtlichkeit für die zahlreichen, gemeinschaftlichen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft decken und zeitgleich den zeitgemäßen Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr Laßrönne gerecht werden", erklärt Stadtplaner Alfred Schudy. "Ein entsprechender Förderantrag wurde bereits im Herbst 2017 gestellt. Zwischenzeitlich wurden Fördermittel zugesagt. Der Förderbescheid steht aber noch aus."
Bereits im März vergangenen Jahres fasste der Verwaltungsausschuss (VA) der Stadt einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan und Anfang Dezember einen Entwurfs- und Auslegungsbeschluss. Die Auslegung hat mittlerweile stattgefunden. "Jetzt soll Planungssicherheit geschaffen werden, um mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt abzuwägen und damit im Zusammenhang stehende Konflikte auf Ebene der Bauleitplanung zu lösen", sagt Schudy. Ein Bürger hatte eine Eingabe gemacht und angemerkt, dass der Baukörper, der direkt an der Elbuferstraße entstehen soll, das Landschaftsbild störe.
Die Stadt nehme es zwar zur Kenntnis, ändere die Planung deswegen aber nicht, heißt es. Schudy: "Man darf nicht vergessen, die Planung sichert mit der Festsetzung einer großzügigen Grünfläche im Westen den jetzigen Ist-Zustand dieser Freifläche. Hieraus wird deutlich, dass der Bereich grundsätzlich so bestehen bleiben soll, weil er im Allgemeinen als wertvoll und prägend für die nähere Umgebung zu werten ist, in seiner Eigenart nicht verändert werden soll und mittel- bis langfristig für eine etwaige Deichnacherhöhung ohnehin von einer Bebauung freizuhalten ist." Und: "Die Ausgleichsmaßnahmen mit dem durch die Planung verbundenen Eingriff in die Natur werden über den städtischen Öko-Pool geschaffen."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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