"Sind kein Zweckbündnis"

Wilfried Rieck

thl. Winsen. "Dass die Winsener Liste mit der FDP inhaltlich meistens übereinstimmt, hat sich im Laufe der jetzigen Legislaturperiode immer wieder gezeigt", sagt Wilfried Rieck, Ratsherr der Winsener Liste und neuerdings auch zweiter Vize-Bürgermeister von Winsen. "Vielleicht hat auch mein persönlich gutes Verhältnis zu Nino Ruschmeyer zur Gruppenbildung beigetragen."
Rieck weist Vorwürfe der SPD und Grünen, die neue Gruppe Winsener Liste/FDP im Stadtrat sei ein reines Zweckbündnis, aufs Schärfste zurück. "Die Entscheidung zur Gruppenbildung wurde vom Vorstand unserer Wählergemeinschaft einstimmig mitgetragen", so Rieck. Er habe Bernd Meyer von der Gruppe Grüne/Linke auf den von ihm angestrebten Antrag zur Feststellung der Gruppenstärke (das WOCHENBLATT berichtete) angesprochen. "Da hat er mich nur angelächelt und gesagt: Das ist eben Demokratie", erzählt Wilfried Rieck. "Auch unsere Gruppenbildung ist Demokratie. Und da geziemt es sich, den Gewinner zu respektieren. Nur leider können einige im Rat damit leider nicht umgehen."

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