Stelle erhöht die Steuern

Hausbesitzer müssen künftig tiefer in die Tasche greifen

thl. Stelle. Lange wurde darüber diskutiert - jetzt ist es amtlich: Der Rat der Gemeinde Stelle hat in seiner Sitzung am Mittwochabend im Rahmen der Haushaltsberatungen eine Erhöhung der Grund- und der Gewerbesteuer beschlossen. "Durch die Anpassung der Hebesätze soll gewährleistet werden, dass die Handlungsfähigkeit der Gemeinde in vollem Umfang erhalten bleibt und es nicht zu Kürzungen bei freiwilligen Leistungen kommen muss", erklärt Bürgermeister Robert Isernhagen.
Bisher galt für die Gewerbe- als auch für die Grundsteuern A (für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) und B (für die meisten anderen Grundstücke) ein Hebesatz von 350 Prozent v.H. Mit Wirkung vom 1. Januar 2018 werden die Sätze auf 400 Prozent v.H. angehoben. Dies bedeutet für ein Einfamilienhaus, welches zum Beispiel mit einem Grundsteuermessbetrag in Höhe von 90 Euro durch das Finanzamt bewertet wurde, eine Erhöhung um 11,25 Euro im Quartal.
Mit der Erhöhung zieht die Gemeinde Stelle, die lange am unteren Ende der Liste bei Steuereinnahmen stand, mit anderen Kommunen gleich, bei denen diese Werte bei 370 oder noch höher liegen. Die neuen Abgabenbescheide sollen Ende Jnauar versendet werden.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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