Viel Geld für Sanierungen

Der Innenstadtring soll 2015 und 2016 in zwei Abschnitten zwischen Hansestraße und Tönnhäuser Weg saniert werden
  • Der Innenstadtring soll 2015 und 2016 in zwei Abschnitten zwischen Hansestraße und Tönnhäuser Weg saniert werden
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thl. Winsen. Die Sanierung des Innenstadtringes und der Umbau der Rathausstraße waren die Topthemen im Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Winsen, der am Dienstag (nach Redaktionsschluss der Mittwoch-Ausgabe) im Rathaus tagte. Dabei wurde deutlich: Die Stadt muss in den nächsten Jahren sehr viel Geld in die Hand nehmen, um ihre Ansprüche umzusetzen.
Aus der Sitzungsvorlage für die Ringsanierung zwischen Hansestraße und Tönnhäuser Weg geht hervor, dass die Entscheidung nur noch zwischen zwei statt wie bisher vier Varianten fallen muss. Die Einrichtung eines Fahrradstreifens oder eines Einrichtungsradweges sind aus Kostengründen im Vorfeld fallen gelassen worden. Nun hat die Politik die Wahl zwischen einer so genannten "Null-Variante" (Sanierung der Fahrbahn sowie der Geh- und Radwege) und einem Schutzstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn, wie es ihn z.B. in der Bahnhofstraße schon gibt.
Die Kosten belaufen sich für die "Null-Variante" auf rund 1,28 Millionen Euro, für die andere Variante auf rund 1,75 Mio. Euro. Grund hierfür: Bei der Variante "Schutzstreifen" müssen an einigen Stellen die Fahrbahn verbreitet und in den Kreuzungsbereichen die Ampeln versetzt werden.
Jetzt soll politisch diskutiert werden, ob der höhere finanzielle Aufwand für den Schutzstreifen tatsächlich einen Mehrwert für die Verkehrsteilnehmer bringt. Das Hauptproblem dabei sind allerdings die Finanzen. Der Stadt stehen im Haushalt lediglich rund 640.000 Euro zur Verfügung. Der Rest muss über Kredite finanziert werden.
Ebenfalls ein großer finanzieller Brocken ist die Umgestaltung der Rathausstraße. Allein die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes - inklusive Marktstraße und Schlossplatz - unter Einbezug einer breiten Bürgerbeteiligung schlägt schon mit rund 50.000 Euro zu Buche. Das Gute ist: Nur etwa ein Drittel der Kosten bleiben bei der Stadt hängen. Frühestmöglicher Beginn für die Neugestaltung ist übrigens 2017.

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Der Bau- und Verkehrsausschuss hat sich am Dienstagabend mit knapper Mehrheit von CDU und Freie Winsener für die Variante "Null-Lösung" bei der Innenstadtsanierung ausgesprochen. Grund: Nach neuesten Berechnungen schlägt allein diese Maßnahme schon mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche. Der Preis für die Variante "Fahrradschutzstreifen" hat sich sogar auf etwa 2,5 Millionen Euro erhöht.
Mit nur einer Gegenstimme wurde die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sowie die Beantragung von Fördergeldern für die Umgestaltung der Rathausstraße empfohlen. Lediglich Ottmar Frey von der Winsener Liste war skeptisch, weil er befürchtet, dass die Maßnahme durch Fördergelder teurer würde, als ohne.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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