Großes Musical-Wochenende mit "Non(n)sens" in Salzhausen

Verbaler Schlagabtausch: Schwester Maria Amnesia (Elke Tauber) mit ihrem "zweiten Ich", der Handpuppe Schwester Maria Anette
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Salzhausen. Eine knallbunte Revue mit viel Komik, Herz und Elan auf den Spuren von "Sister Act" - darauf darf sich das Publikum freuen, wenn das im Theater Lüneburg gefeierte Comedy-Musical "Non(n)sens" jetzt gleich an zwei Tagen in Salzhausen gastiert. Am Freitag, 5. April, um 19.30 Uhr und am Samstag, 6. April, um 16 Uhr geht das von Sascha Littig inszenierte Stück in der Dörpschün (Am Lindenberg 5) über die Bühne. Veranstalter ist der Verein "Salzhausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben".
"Ich freue mich sehr auf den Auftritt in Salzhausen. Dort werden wir immer sehr herzlich empfangen, und die Stimmung ist jedes Mal toll", sagt die ausgebildete Opernsängerin Elke Tauber, die seit über 20 Jahren als Chor- und Solointerpretin am Theater arbeitet und schon mehrfach in Salzhausen zu erleben war. Ihre Ausbildung absolvierte sie am Meistersingerkonservatorium in Nürnberg. Seitdem erntet sie regelmäßig Beifallstürme in Opern, Operetten und Musicals.
In "Non(n)sens" schlüpft sie in die Rolle der Schwester Maria Amnesia, die ihre ausgeprägte Vergesslichkeit im Namen trägt. Mit vier weiteren Ordensschwestern will sie eine Benefizveranstaltung auf die Beine stellen, um die Bestattung von vier an einer Fischvergiftung gestorbenen Kolleginnen bezahlen zu können. Wie das Nonnen-Quintett sein Ziel erreicht, ist bei zuweilen derbem Humor manchmal nichts für Zartbesaitete, durchweg aber ein furioses und mitreißendes Erlebnis für Ohren und Augen.
"Es beeindruckt mich, dass sie immer positiv bleibt, obwohl sie ja von den anderen Nonnen aufgrund ihrer Amnesie oft gar nicht für voll genommen wird", erklärt Elke Tauber, was sie an ihrem Part reizt.
"Mich hat am meisten gereizt, was auch die größte Herausforderung darstellt - das Tanzen", sagt Juliana Kratz über ihre Rolle der Schwester Maria Leo. Sie schlägt mit ihren wunderbaren Stepp- und Spitzentanz-Einlagen etwas aus der Nonnen-Art. Die Liebe zur Musik wurde Juliana Kratz in die Wiege gelegt: Ihr Vater ist der bekannte Opernsänger Ulrich Kratz, ihre Mutter die Musicaldarstellerin und Chorleiterin Anna Schwemmer. "Theater kann so viel ausdrücken und so viele Emotionen hervorrufen und ist dabei so vielfältig", schwärmt die Tochter mit spürbarer Begeisterung. Seit ihrem Debüt vor etwa sieben Jahren in Lüneburg stand sie unter anderem in "Fame", "Joseph and the amazing technicolor dreamcoat" und "Peter Pan" auf der Bühne.
Derzeit absolviert Juliana Kratz eine Ausbildung zur Ergotherapeutin, die sie im Juli abschließt. In diesem Beruf will sie künftig arbeiten, aber weiterhin auch gerne Theater spielen. Juliana Kratz: "Und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja doch noch irgendwann die Möglichkeit eines Musical-Studiums."
• Neben Elke Tauber und Juliana Kratz wirken in "Non(n)sens" als Nonnen Claudine Tadlock, Dobrinka Kojnova und Kirsten Patt sowie als Musiker Moritz Constantin und Sebastian Brand mit. Karten für 17 Euro gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Mehr Infos unter www.salzhausen-ev.de.

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