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Vodafone-Kunden in Winsen, Stelle und Seevetal beklagen zunehmende Störungen

Kein Telefon, kein Internet, kein TV - derzeit gibt es viele Störungen bei Vodafone
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Panorama

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(thl). "Was macht Vodafone eigentlich? Immer abends wird das Internet plötzlich langsamer, sodass man kaum noch online arbeiten kann. Für einen im Homeoffice ist das schlimm." So und ähnlich klangen zahlreiche Beschwerden von Bürgern aus Winsen, Stelle und Seevetal, die sich in der WOCHENBLATT-Redaktion meldeten. Immer mit dem Hinweis, dass man das Gefühl habe, dass der Telefonriese sich nicht kümmere und Beschwerden im Nirwana verschwinden würden. Auch in verschiedenen Facebook-Gruppen wird das Thema heiß diskutiert.
Das WOCHENBLATT hakte nach. "In einem kleinen Teil des Vodafone-Kabelnetzes in Stelle und Winsen sind aktuell rund 180 Kabelhaushalte von einer so genannten Rückwegstörung betroffen", erklärt Vodafone-Sprecherin Heike Koring.
Durch eine Rückwegstörung sind der TV-Empfang und die Internetnutzung zeitweise beeinträchtigt. Ein Rückwegstörer entsteht meist durch uralte, defekte oder illegal betriebene Geräte, die ein Kunde an das Kabelnetz anschließt. Dieses Gerät sendet dann Störsignale, durch die der Fernseh- bzw. Internetzugang in dem betroffenen Bereich des Kabelnetzes lokal eingeschränkt ist. "Es besteht die Besonderheit, dass der Fehler nur dann auftritt, wenn das defekte oder unerlaubt betriebene Gerät eingeschaltet ist", so Koring. "Die Eingrenzung des Fehlers ist deswegen trotz unserer intensiven Messungen sehr zeitaufwändig, weil diese Störquelle nur schrittweise lokalisiert und nur sporadisch ermittelt werden kann - immer nur dann, wenn sie gerade auftritt, weil z.B. das defekte Gerät gerade in Betrieb ist." Die Service-Techniker würden aber mit Hochdruck an der Eingrenzung des Rückwegstörers arbeiten, um dann dessen weiteren Betrieb zu unterbinden. Koring: "Wir bitten die betroffenen Kabelkunden bis dahin noch um Geduld und um Entschuldigung für ihre vorübergehenden Unannehmlichkeiten."
Anders ist der Grund in Seevetal. Dort gab es kürzlich an einem Tag eine lokale Einschränkung in einem Teil des Kabelglasfasernetzes. Betroffen waren rund 600 Kabelhaushalte, die vorübergehend nicht das Kabel-TV empfangen, das Breitband-Internet nutzen und im Festnetz telefonieren konnten. Ursache: Hier wurde ein Verstärkerpunkt umgefahren und dabei massiv beschädigt. "Unsere Technik-Spezialisten vor Ort konnten den Verstärkerpunkt provisorisch instand setzen, so dass nachmittags alle Dienste wieder vollständig zur Verfügung standen", so Koring. "In den nächsten Tagen wird der Verstärkerpunkt abschließend repariert. Hierfür sind auch Tiefbauarbeiten notwendig. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass es im Rahmen der Reparatur zu kurzzeitigen Unterbrechungen kommen kann. Wir bitten unsere Kabelkunden hierfür um Verständnis."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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