Physiotherapeuten entscheiden nach ärztlicher Verordnung selbst über Weiterbehandlung
Praxen sind nicht per se geschlossen

os. Winsen. In dem WOCHENBLATT-Artikel "Behandlung auf Abstand" über die Arbeit von Physiotherapeuten in Zeiten von Corona, der am Mittwoch im Blätterkatalog im Internet erschien, gab es in der Stellungnahme des Landkreises Stade Passagen, die zu Missverständnissen führten. Patienten lasen aus den Worten, dass Praxen per se geschlossen seien. Das sei nicht der Fall, betont Juliane Feiling, Physiotherapeutin aus Winsen (www.physio-winsen.de). Sie verweist auf eine Mitteilung des Bundesverbandes selbstständiger Physiotherapeuten (IFK): Demnach bleibt in Niedersachsen der Besuch einer Praxis für Physiotherapie auch nach der Allgemeinverfügung gestattet.
Bei laufenden Verordnungen durch Ärzte dürfen die Therapeuten auf Grundlage ihres Fachwissens selbst entscheiden, ob eine Weiterbehandlung trotz der Corona-Infektion notwendig ist. Im Zweifelsfall sollen sie Rücksprache mit dem Arzt halten, der die Verordnung ausgestellt hat. "Eine zusätzliche ärztliche Bescheinigung neben der Verordnung ist in keinem Fall erforderlich", betont Juliane Feiling.
Medizinisch notwendige Therapien - also solche, die ein Arzt per Rezeptausstellung anordnet - finden damit weiterhin statt.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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