IHKLW-Umfrage zur Tourismussaison
Reise-Branche kämpft mit Pandemie-Folgen

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(bim/nw). Die verlängerten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch für die Tourismusbranche im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) tiefgreifende Auswirkungen. Das zeigt die aktuelle IHKLW-Saisonumfrage, für die 127 Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie, Campingwirtschaft sowie Reisebüros und Reiseveranstaltern ihre Lage in den Monaten Mai bis Oktober sowie ihre Erwartungen an das laufende Winterhalbjahr beurteilt haben.
Bedrohlich ist die wirtschaftliche Situation vor allem für Reisebüros und Reiseveranstalter. Rund 92 Prozent der Unternehmen beurteilt die Sommersaison als schlecht. Lediglich drei Prozent der Betriebe rechnen im laufenden Winterhalbjahr mit besseren und gerade mal sieben Prozent mit gleichbleibenden Geschäften. Dagegen erwarten 90 Prozent eine Verschlechterung der Geschäftslage. Das wirkt sich auch auf die Investitionsplanung aus. 85 Prozent planen keine Investitionen. 58 Prozent geht davon aus, Stellen abzubauen. Für 2020 rechnen 88 Prozent der Reisebüros und Reiseveranstalter mit einem Umsatzrückgang von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Im Gastgewerbe gehen 61 Prozent der Befragten davon aus, dass sich ihre Geschäftslage in der Wintersaison durch den erneuten Lockdown verschlechtern wird, nur 14 Prozent erwarten eine Verbesserung. Ein Großteil der optimistischen Betriebe gehört zur Campingbranche, rund 57 Prozent erwarten hier eine günstige Entwicklung und nur elf Prozent eine ungünstige.
Mit einer Rückkehr zur normalen Geschäftstätigkeit rechnen mehr als die Hälfte der Gastgewerbebetriebe frühestens im zweiten Halbjahr 2021. Knapp 39 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass sie in der nächsten Saison Personal abbauen werden. 35 Prozent planen weniger und 40 Prozent der Betriebe keine Investitionen.

Licht und Schatten in der Tourismuswirtschaft
Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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