Sinkende Ernteerträge - höhere Brotpreise?!

Noch bleiben die Brotpreise stabil: Bäckermeister und Bäckerei-Juniorchef Max Soetebier im vom Vater geführten Unternehmen    Foto: ce
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Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
Abgründe im Tostedter Jugendzentrum

bim. Tostedt. Der Tatvorwurf liest sich laut Aktenlage recht "nüchtern": sexuelle Nötigung und Vergewaltigung zwischen Dezember 2015 und September 2016. Doch die jetzige Verhandlung am Amtsgericht Tostedt offenbarte Abgründe im Tostedter Jugendzentrum (JUZ) - egal, was sich damals wirklich zugetragen hat. Ein ehemaliger JUZ-Leiter (40) soll eine pädagogische Kraft (46) bei zwei Gelegenheiten gewaltsam an die Wand gedrückt, sie an Brust und Scheide angefasst und vor ihr onaniert haben und ein...

Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

os. Winsen. Das sind traurige Nachrichten: Der Landkreis Harburg meldete am heutigen Donnerstag, 26. November, gleich fünf weitere Menschen, die am oder mit dem Coronavirus gestorben sind! Damit steigt die Gesamtzahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie von 33 auf 38. Nach Angaben von Kreissprecher Andres Wulfes wohnten zwei der jetzt Verstorbenen im Alten- und Pflegeheim Heidehaus in Jesteburg. Zudem wurden zwei Personen nachgemeldet, die im Landkreis Harburg wohnten, aber in Krankenhäusern in...

Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
Stader ergattert 50.000 Euro durch Soforthilfe-Programme

wei. Stade. Der 40-jährige Hauptangeklagte G. und sein 51-jähriger mutmaßlicher Komplize K. standen am Montag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stade. In Handschellen wurde G. in den Saal geführt. K. ist dagegen auf freiem Fuß und kam verspätet mit der Bahn an. Dem Hauptangeklagten wird vorgeworfen, durch Betrug einen fünfstelligen Betrag aus den Corona-Soforthilfe-Programmen erhalten zu haben. Dazu machte er bewusst falsche Angaben. K. stellte dafür seine Ausweisbilder zur...

Wie Landwirte und von ihnen versorgte Bäcker mit den Folgen der Hitzewelle umgehen

ce. Winsen. Die rekordverdächtige Hitze macht vielen Landwirten einen Strich durch die Ernte - und auch von den Bauern abhängigen Bäckereien das Leben schwer. "Wir bewirtschaften elf Hektar Weizenland und haben dort normalerweise eine Ernte von 70 Tonnen. Diesmal werden es durch die Dürre nur etwa 25 Tonnen sein", sagt Jan Benecke, Landwirt aus dem Winsener Ortsteil Scharmbeck. Die Defizite infolge des Ernteausfalls könnten derzeit noch aufgefangen werden. Landwirte und Bäcker warnen aber davor, dass langfristig eine Erhöhung der Brot- und Brötchenpreise nicht ausgeschlossen werden kann.
Jan Benecke ist einer von vier Bauern aus der Region, die die Bäckerei Soetebier im Winsener Ortsteil Scharmbeck mit ungespritztem und ungedüngtem Weizen aus naturbelassenem Anbau beliefern. Auch bei den übrigen Zulieferern bleibt die Ernte weit hinter den Erwartungen zurück. Wir brauchen rund 500 Tonnen Weizenmehl pro Jahr für die Herstellung unserer Backwaren. Um auch 2018 auf diese Menge zu kommen, müssen wir wahrscheinlich im Winter handelsübliches Getreide dazukaufen, das eigentlich nicht unseren Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht", erklärt Bäckermeister Frank Soetebier, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet. "Die Backwaren werden dadurch qualitativ nicht leiden, aber bei unserer Qualitätsphilosophie der ehrlichen Backwaren müssen wir hier Kompromisse eingehen", so Soetebier.
Durch den Getreidekauf und Ernteausfall entstehende Mehrkosten sollten möglichst nicht durch höhere Brot- und Brötchenpreise an den Verbraucher weitergegeben werden. Sonst würden beispielsweise für ein Brötchen künftig 43 statt 38 Cent verlangt werden. "Das wollen und werden wir unseren Kunden nicht zumuten", sagt Frank Soetebier. "Noch können unsere Landwirte die Defizite beim Weizen mit Einnahmen aus anderen Getreiden oder zusätzlichen Standbeinen wettmachen. Sollte dieser Ausgleich nicht mehr möglich sein, wird eine Preiserhöhung an der Ladentheke unumgänglich sein."

Landwirt fordert Flexibilität statt Ernte-Entschädigung

Mit mehr als einer Millarde Euro an Ernteeinbußen und Verlusten aufgrund der andauernden Trockenheit rechnen laut Medienberichten in diesem Jahr die Landwirte in Niedersachsen. "Hier ist die Politik mit schnellen und direkten Hilfen gefordert", setzt Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke auf umgehende finanzielle Unterstützung aus Hannover und Berlin. Als Entlastung fordert das Landvolk unter anderem eine vollständige Auszahlung der EU-Zahlungen bereits zum 1. Dezember, statt wie bisher in Teilzahlungen zwischen dem Jahreswechsel und Februar oder März des Folgejahres.
"Die Landwirte sollten das Ernterisiko möglichst selbst tragen und nicht immer gleich nach öffentlichen Geldern rufen", ist Landwirt Jan Benecke aus dem Winsener Ortsteil Scharmbeck überzeugt. "Hohe Entschädigungssummen für die betroffenen Bauern brächten ihnen womöglich kurzfristig eine Entlastung, müssten aber ja auch irgendwann zurückgezahlt werden", gibt er zu bedenken. Das Defizit, das er in diesem Jahr bei der Weizenernte "eingefahren" hat, kann Benecke durch seine hofeigene Milchtankstelle, Eierverkauf und weitere "Standbeine" auffangen. Bäckermeister Frank Soetebier, der unter anderem von Jan Benecke mit Weizen beliefert wird, ist beeindruckt von dessen Flexibilität. "Wer heute nicht in einen wirtschaftlichen Engpass oder gar in die roten Zahlen geraten will, muss auch über das eigene Geschäftskonzept nachdenken und sich gegebenenfalls breiter aufstellen", erklärt Soetebier. "Da ist Eigeninitiative gefordert."

Durchwachsene Lage bei den Obstbauern im Alten Land

Durchwachsen ist die Erntelage bei den Obstbauern im Alten Land. "Die Ernte bei Kirschen, Pflaumen und Zwetschen lief in diesem Jahr gut", berichtet Dr. Karsten Klopp, Leiter des Esteburg-Obstbauzentrums in Jork. "Die Apfelernte, die etwa 90 Prozent des Obstanbaus im Alten Land ausmacht, hat noch nicht begonnen. Sie könnte aber problematisch werden. Gründe sind der fehlende Regen und das absehbare dürrebedingte Ausbleiben des Süßwassers aus dem Elbe-Oberlauf, das für das Gedeihen der Äpfel so wichtig ist", so Klopp. Wenn die Trockenheit weiter andauere, seien in der Region auch bei den Früchten geringere Erträge zu erwarten. Karsten Klopp: "Wir hoffen sehr auf einen schnellen Wetterumschwung!"

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

Service

Maskenpflicht!!! Inzidenzwert liegt am 27.11. bei 71,4
Landkreis Stade: 1.000er-Marke bei Corona-Infizierten überschritten

jd. Stade. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade hat am Freitag, 27. November, die 1.000er-Marke überschritten. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit bisher 1.007 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit kommt laut der offiziellen Statistik auf etwas mehr als 200 Landkreis-Bewohner ein Corona-Infizierter. Die Dunkelziffer der Corona-Infizierten dürfte um einiges höher liegen, da viele Fälle gar nicht erkannt werden. Mit dem Verhältnis von 200 zu 1...

Politik
Die benachbarten Landkreise informieren wesentlich ausführlicher über die Corona-Situation

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Landkreis Stade hält Corona-Zahlen unter Verschluss

MEINUNGSARTIKEL:  Wer sich auf der Homepage des Landkreises Stade zum Thema Coronavirus informieren will, fand dort bislang die tagesaktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen. Seit Anfang dieser Woche ist das anders: Unter der Überschrift "Aktuelle Lage im Landkreis Stade" steht dort - abgesehen vom Inzidenzwert - das pure Nichts. Doch warum stellt der Landkreis keine eigenen Corona-Daten mehr online und auch nicht der Presse zur Verfügung? Grund soll das Wirrwarr um die Statistik sein:...

Blaulicht
Marie Bremer mit dem angeschossenen "Addi", der 
wahrscheinlich sein linkes Auge verlieren wird

Vorfall in Regesbostel
Wer schoss auf Jack-Russell-Terrier "Addi"?

bim. Regesbostel. Wie gestört muss jemand sein, der so etwas macht? Jack-Russell-Terrier "Addi" wurde am Freitag der Vorwoche (20. November) auf dem umzäunten Grundstück seiner Halter Marie und Norman Bremer in Regesbostel (Samtgemeinde Hollenstedt) ins Auge geschossen. Der zweijährige Rüde spielte gerade mit seiner Jack-Russell-Freundin "Motte" (4) fröhlich im Garten. Die junge Familie ist total geschockt und bangt jetzt um das Augenlicht ihres Lieblings. Für Hinweise, die zur Ergreifung des...

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