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3.300 Stunden ehrenamtlicher Einsatz: Landeskirchliche Gemeinschaft Gödenstorf weihte zweiten Bauabschnitt ein

Beliebter Treffpunkt nach dem Umbau: der neue "Bistroraum" im Gemeinschaftshaus Fotos: ce
Gemeinschaftspastorin Annette Köster: "Wir wollen mit unserem Haus Gott und den Menschen dienen"  ce. Gödenstorf. "Wir aber wollen mit unserem Haus dem Herrn dienen und damit auch den Menschen dienen. Denn Gott dienen heißt, füreinander da zu sein." Das betonte Annette Köster, Gemeinschaftspastorin der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Gödenstorf, in Anlehnung an ein Bibelwort, als jetzt der zweite Bauabschnitt im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im LKG-Gemeinschaftshaus eingeweiht wurde. Zahlreiche geladene Gäste und weitere interessierte Besucher waren der Einladung gefolgt, um beispielsweise den neuen "Bistroraum" als Attraktion des Bauabschnitts und den bereits zuvor fertiggestellten Eingangsbereich in Augenschein zu nehmen.
Seit Beginn der Arbeiten im Jahr 2016 hat eine engagierte Gruppe von Freiwilligen bislang rund 3.300 ehrenamtliche Arbeitsstunden und damit gut 100.000 Euro an Eigenleistungen in das Projekt investiert. "Dieser herausragende freiwillige Einsatz bedeutet auch 3.300 Stunden Dienst für Gott und am Menschen", würdigte Annette Köster das außergewöhnliche Engagement.
Für die "großartige Unterstützung" bedankten sich die Pastorin und LKG-Vorsitzender Wolfgang Stöckmann nicht nur beim "Bautrupp", sondern auch bei den "toll arbeitenden Handwerksbetrieben", dem Gödenstorfer Gemeinderat sowie bei allen anderen, die Geld- und Sachspenden beigesteuert haben. Die bislang angefallenen Baukosten bezifferte Stöckmann mit 270.000 Euro. Weitere 40.000 Euro - beispielsweise für die neue Terrasse - kämen bis Ende 2018 hinzu. Neben den Eigenleistungen im Wert von 100.000 Euro gab es demnach bisher 145.000 Euro an Zuschüssen von der Gemeinde Gödenstorf und dem Kirchenkreis Winsen, der eine mobile Schallschutz-Trennwand sponserte. Hinzu kamen 160.000 Euro an Spenden durch die LKG. Ende dieses Jahres werde die Gemeinschaft - so Stöckmann - über ein Restguthaben von etwa 5.000 Euro verfügen. Dieses bilde den Grundstock, wenn in 2019 der große Saal des Gemeinschaftshauses für rund 50.000 Euro renoviert werde. Hinzu kämen Zuschüsse aus der Gemeindekasse (20.000 Euro) und von der LKG zugesagte Spenden (10.000 Euro). "15.000 Euro sind derzeit noch offen. Aber ich bin guten Mutes, dass wir das mit vereinten Kräften schaffen", so Stöckmann.
Einen Engel der besonderen Art brachte Gödenstorfs Bürgermeisterin Malene Schröder als Geschenk mit. Holzsockel und -rumpf des Himmelsboten wurden aus alten Balken des abgerissenen, weil maroden Gemeinschaftshaus-Traktes gefertigt. Den Kopf bildet eine Flex-Trennscheibe als - so Malene Schröder - "Zeichen für viele Ideen, viel körperliche Arbeit und den Einsatz von Werkzeug in der Bauphase". Und weil sie die LKG immer als "transparent - nämlich offen und den Menschen zugewandt" erlebt habe, wählte sie Flügel aus Plexiglas.