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36 Millionen Euro für Hochgeschwindigkeits-Internet

Bei der Vertragsunterzeichnung: Landrat Rainer Rempe und Rudolph Markschläger, Geschäftsführer der EWE TEL GmbH (vorne, v. re.) mit Vertretern der EWE und Verwaltungschefs der beteiligten Kommunen
Landkreis Harburg und EWE TEL unterzeichnen Kooperationsvereinbarung  ce. Landkreis. Hochgeschwindigkeits-Internet für den gesamten Kreis Harburg durch ein neu zu errichtendes Glasfasernetz - das ist das Ziel einer Kooperationsvereinbarung, die der Landkreis und der Oldenburger Telekommunikations-Anbieter EWE TEL GmbH am Donnerstag in Winsen unterzeichneten. Am Breitbandausbau beteiligt sind zudem folgende 25 Städte und Gemeinden, die die "weißen Flecken" in der Region abdecken wollen, die noch keinen Internetzugang mit mindestens 30 Mbit/s haben: die Stadt Winsen, Gemeinden Brackel, Egestorf, Hanstedt, Marxen, Undeloh, Appel, Drestedt, Halvesbostel, Hollenstedt, Regesbostel, Wenzendorf, Jesteburg, Gödenstorf, Salzhausen, Dohren, Handeloh, Kakenstorf, Tostedt, Welle, Wistedt sowie die Einheitsgemeinden Neu Wulmstorf, Rosengarten, Seevetal und Stelle. Die Stadt Buchholz, die Samtgemeinde Elbmarsch und die Gemeinde Döhle verfolgen einen eigenen Glasfaserausbau.
Versorgt werden sollen etwa 7.000 private und gewerbliche Anschlüsse mit Breitband-Internet (mindestens 50 MBit/s). "Geplant ist außerdem, sämtliche kreiseigenen Schulen und optional auch alle Schulen im Kreis an das Glasfasernetz anzuschließen", kündigte Landrat Rainer Rempe bei der Vertragsunterzeichnung an.
Im Rahmen der Bundes- und Landesförderung für den Breitbandausbau hat sich der Landkreis für das Betreibermodell entschieden. Er übernimmt dabei den Bau des passiven Hochgeschwindigkeitsnetzes (Leerrohre und Glasfaserkabel) und verpachtet es an die EWE TEL. Bund und Land fördern den Breitbandausbau mit insgesamt 23,5 Millionen Euro. Der Bau der Netzinfrastruktur mit einer geplanten Investitionssumme von rund 36 Millionen Euro soll nach der erforderlichen europaweiten Bauausschreibung noch in diesem Jahr starten und voraussichtlich bis 2020 andauern. Den Eigenanteil von rund 12,5 Millionen Euro finanzieren der Landkreis und die Kommunen jeweils zur Hälfte.
"Der Informations- und Bandbreitenbedarf wächst fortlaufend, und die Menschen verlangen zu recht eine schnelle Internetverbindung", betonte Rudolph Markschläger, Geschäftsführer von EWE TEL.
Bereits 2016 hatten Bund und Land die Förderanträge des Landkreises für das Projekt bewilligt. Dass man jetzt erst "auf der Zielgeraden" sei, wurde begründet mit den aufwendigen europaweiten Vergabeverfahren für Netzplanung, -betrieb und -bau sowie mit notwendigen Nachplanungen.
Alle profitierenden Haushalte und Unternehmen werden nach dem Netzausbau von EWE kontaktiert und über die Möglichkeiten, einen schnellen Internetanschluss zu erhalten, individuell informiert.
• Infos und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Harburg in den EWE Service-Punkten in Hittfeld (Kirchstraße 24) und Tostedt (Zinnhütte 5), unter www.ewe.de und über die kostenlose Infoline 0800 393 2000.