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450.000 Euro mehr Fördermittel für Sanierung des Winsener Albert-Schweitzer-Viertels

Die Häuser im Albert-Schweitzer-Viertel in Winsen werden umfangreich saniert (Foto: Stadt Winsen)
ce. Winsen. Große Freude im Winsener Rathaus: Das Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg hat jetzt dem Antrag der Stadt auf Ausweitung der städtebaulichen Sanierung im Albert-Schweitzer-Viertel zugestimmt. Die Behörde, der die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Programm "Soziale Stadt“ obliegt, hat sich mit einer Erhöhung des bisherigen Kostenrahmens von 1.665 Millionen Euro um 450.000 Euro einverstanden erklärt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Damit können demnach zusätzliche Sanierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht und mit staatlichen Zuschüssen umgesetzt werden. Das gilt etwa für die Umgestaltung des Innenbereichs der Wohnanlage zu einem attraktiven Aufenthalts-, Erholungs- und Spielraum, die Verbesserung von Hauseingängen, Zuwegungen, Müllsammelstellen und Fahrradabstellplätzen, die Herstellung eines barrierefreien Zugangs zum Haus Albert-Schweitzer-Straße 4 mittels Rampe, die Schaffung von Mietergärten und für die Erweiterung des sozialen Beratungs- und Hilfeangebotes.
Für all diese Projekte können laut der Stadt jetzt die Vorbereitungen gemeinsam mit der Eigentümergesellschaft getroffen und die Fördermittel eingeworben werden. Damit erhöhen sich die Aufwendungen für das Umfeld und die Infrastruktur, die auf eine städtebauliche Aufwertung des Viertels abzielen, erheblich.
Parallel dazu investieren die Eigentümer des Viertels in eine Sanierung und Modernisierung der Gebäude und Wohnungen. Aufgrund eines städtebaulichen Vertrages mit der Stadt aus dem Jahr 2016 sind sie hierzu verpflichtet. Mindestens vier Millionen Euro werden dabei verbaut. Diese Arbeiten gehen zügig voran und sollen deutlich vor Ablauf der vereinbarten Fristen abgeschlossen sein.