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550 Tonnen Grünkohl für Kultmarke "Heinrich Lüders" im Raum Winsen geerntet

Koordiniert die Ernte: "Grünkohl-Manager" Heinrich König vor einem Transport-Lkw
"Grünkohl-Manager" zieht positive Bilanz

ce. Winsen. "Die Ernte lief recht gut, zumal der Regen in den vergangenen zwei bis drei Wochen den Grünkohl noch vorangebracht hat." Das sagt Landwirt Heinrich König aus dem Winsener Ortsteil Borstel, der im 60. Jahr als "Grünkohl-Manager" die vor wenigen Tage abgeschlossene Grünkohl-Ernte seiner Berufskollegen aus der Region für die deutschlandweit beliebte Marke "Heinrich Lüders" koordiniert. Insgesamt etwa 550 Tonnen des Gemüses ernteten drei Landwirte aus Winsen und Umgebung mit Unterstützung zahlreicher Helfer gut zwei Monate lang.
Die "Friesenpalme" - wie der Grünkohl wegen seiner Form genannt wird - wurde auf dem Hof von Heinrich König in Borstel auf Lkw verladen und zur Fabrik der Lipperland Konserven GmbH bei Bielefeld transportiert. "39 Ladungen mit Grünkohl brachte die Spedition diesmal zur Fabrik. Das waren fast so viele wie im Vorjahr", berichtet König. Am Ziel wird der Kohl in Dosen verpackt, erhitzt, im Wasserbad wieder abgekühlt und zu den Händlern gebracht, wo die Kunden den Leckerbissen kaufen können.
Die jahrelang geltende Regel, dass Grünkohl frostige Temperaturen benötigt, um zu gedeihen und gut zu schmecken, hat sich überholt. "Der Frostbedarf wurde aus den Sorten inzwischen herausgezüchtet. Heute reichen kühle Temperaturen, die auch über Null Grad liegen können", so Heinrich König.