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60. Lampionfest "Die Elbe brennt" und Wehrwettkämpfe waren Besuchermagnet

Reges Treiben herrschte auf dem Festplatz am Elbdeich in Drage Foto: Lutz Wreide
ce. Drage. Vor 60 Jahren zogen zwei Drager Bürger mit ihren Kähnen, die mit bunten Laternen geschmückt waren, ihre Bahnen auf der Elbe. Hier und da wurde eine Rakete abgeschossen. Das Lampionfest war geboren. Seitdem wuchs das bekannte Volksfest stetig. Mit dem Slogan "Die Elbe brennt!" warb man schon damals um Besucher.
Zunächst fand das Fest in Drage auf dem "Saatlande" statt - in unmittelbarer Nähe des direkt am großen Fluss gelegenen Wirtshauses der Familie Umland, die Mitinitiator war. 1976 wurde der jetzige Elbdeich gebaut und durchzog den damaligen Festplatz. Und auch das Wirtshaus an der Elbe verschwand. Das Fest jedoch blieb und wurde von der Feuerwehr weiter veranstaltet. Ein neuer Platz dafür war schnell gefunden, und am vergangenen Samstag fand das weit über die Kreisgrenzen hinaus beliebte Lampionfest bereits zum 60. Mal statt. Rund 6.500 Besucher aus ganz Deutschland kamen hierfür in die Elbmarsch.
Den Auftakt bildeten traditionell die Feuerwehrwettbewerbe, die erstmalig nach neuen Regularien ausgetragen wurden. Dabei geht es nicht mehr um die meisten Punkte, die erreicht werden müssen, sondern um einen "Zielerreichungsgrad" (ZE). Mit einem ZE-Grad von 99,91 Prozent sicherte sich die Staffel der Feuerwehr Laßrönne den 1. Platz, gefolgt von Bütlingen (99,82) und Tönnhausen (99,76). Auch bei der Jugendfeuerwehr siegte Laßrönne 3 mit 991 Punkten vor Rottorf und Laßrönne 1.
Das Highlight des Festes war das abendliche Feuerwerk "Die Elbe brennt". An den Kassen der Zugangswege wollte der Besucherstrom nicht abreißen. Die eigentlich großzügig ausgelegten Parkplätze reichten kaum aus. Letztlich wurde aber für jeden motorisierten Gast rechtzeitig ein Parkplatz gefunden, bevor das Höhenfeuerwerk gegen 22 Uhr startete. Die Feuerwehr Drage hatte ein besonderes Spektakel zum Jubiläum versprochen und Wort gehalten. Immer wieder war von den begeisterten Zuschauer tosender Beifall zu hören. Das Panorama aus festlich geschmückten, bunt leuchtenden Booten auf der Elbe und dem sich im Wasser spiegelnden "himmlischen" Event zog die Gäste rund 25 Minuten lang in seinen Bann, bevor ein letzter Kanonenschlag das 60. Lampionfest offiziell beendete.
Auf dem Festplatz und im Zelt wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.