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Empfang zum Jubiläum

Seit zehn Jahren besteht die Stiftung St. Michael (Foto: St. Michael)

Stiftung St. Michael feiert zehnjähriges Bestehen / Rückschau und Ausblick

thl. Stelle. Mit einer Rückschau und einem Ausblick feiert die Stiftung St. Michael Stelle am Freitag, 23. November, ihr zehnjähriges Bestehen. "Offen ist derzeit noch, ob wir die Feier in der Kirche oder im Gemeindehaus durchführen können", so Dr. Eduard Fetter vom Stiftungskuratorium. Musikalisch wird die Feierstunde von "Zaubergeiger" Helmut Stuarnig und Regine Münchow am Akkordeon begleitet.
Gegründet wurde die Stiftung, um die volle Diakonenstelle in der Gemeinde zu sichern. Diese bestand seit 1979 und wurde bis zu seinem Ruhestand Mitte 2011 von Ewald Nill ausgefüllt, zunächst als Jugenddiakon, danach in der Seniorenbetreuung. Mit der Entscheidung der Landeskirche die Stelle von diesem Zeitpunkt an zu halbieren, stellte sich die Frage, wie es weiter gehen konnte. Auch das Angebot für den betreuten Personenkreis halbieren?
Schon vorher waren die Pastorenstellen für Fliegenberg und Ashausen gekürzt worden und hatten zur Gründung der dortigen Stiftungen geführt. Eine dritte Stiftung auf so engem Raum? Konnte das gutgehen?
Nach intensiven Beratungen des Kirchenvorstandes war man sich einig, auch eine Stiftung zu gründen. "Miteinander und füreinander" sollte das Motto sein. Aus den Zinsen eines wachsenden Stiftungskapitals sollte der halbe Stellenanteil finanziert werden. Dr. Fetter: "Noch waren die Zinsen hoch, ein erwarteter Durchschnittszins von 3,5 Prozent realistisch." Mit einer Zustiftung von 10.000 EURO schuf die Kirchengemeinde das Startkapital.
Doch wie erfüllt man die Idee Stiftung mit Leben? Mutmacher war der Fliegenberger Pastor Christoph Herbold als geschulter Stiftungsberater des Kirchenkreises. Zur Jahresmitte waren es bereits 135 Zustifter und die ersten 45.436 EURO auf dem Konto.
"Mein Respekt und herzlicher Dank gilt all denen, die mit Tatkraft und großartigen Ideen (Biblisch speisen!) das Projekt Stiftung mit Leben erfüllt haben", so Dr. Eduard Fetter weiter. "Nach zehn Jahren dürfen wir feststellen: Wir sind gemeinsam auf gutem Weg. Die ganze Diakonen-Stelle blieb nach dem Ruhestand von Ewald Nill erhalten."