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Erster Salzhäuser Weihnachtsmarkt am neuen Standort fand überwiegend positives Echo

Neue Weihnachtsmarkt-Kulisse: Erstmals fand das Traditions-Event rund um die Salzhäuser St. Johannis-Kirche statt
ce. Salzhausen. "Ich weiß, dass die Meinungen über den Markt zwischen Besuchern und Machern zum Teil auseinander gehen. Aber wir haben uns bewusst für das neue Konzept entschieden, und Aussteller und Veranstalter sind zufrieden." Diese Bilanz zog Hans-Uwe Weyer, Vorsitzender des Vereins "Salzhausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben", gegenüber dem WOCHENBLATT, als am Sonntagabend Salzhäuser Weihnachtsmarkt ausklang. Das vom Verein gemeinsam mit der Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven ausgerichtete Traditions-Event fand nach gut 40 Jahren erstmals an einem neuen Standort statt - nämlich mit Schwerpunkt an der St. Johannis-Kirche und nicht mehr rund um die Winsener Straße und die Schmiedestraße.  
Rund um das Gotteshaus lockte ein bunter Mix aus Kunsthandwerk, kulinarischen Genüssen, festlichen Dekorationen sowie Aktionsständen von Vereinen und Organisationen Hunderte Besucher an. Die kleinen Besucher waren ebenso begeistert vom Kinderkarussell wie von den Besuchen des Weihnachtsmannes und seiner Engel. 
"Es ist ein etwas kleinerer Markt als in der Vergangenheit, aber trotzdem eine feine Sache", waren Nils Abel und Ehefrau Maike aus Salzhausen und ihr in Scharmbeck lebender Sohn Ole von der Veranstaltung begeistert. Und vom "Salzhäuser Bier", mit dem der aus Putensen stammende Brauer und Diplom-Sommelier Jan-Hendrik Koch in Salzhausen Premiere feierte. "Es herrscht hier eine sehr angenehme Stimmung und mit der Kirche als Kulisse eine dem nahenden Weihnachtsfest angemessene Atmosphäre", zeigte sich Koch beeindruckt. 
Drinnen in der Kirche luden die Salzhäuser Kirchengemeinde und die Landeskirchliche Gemeinschaft Gödenstorf zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Dieses reichte von Auftritten des Salzhäuser Gospelchores "Spirit of St. John" über Bilderbuchkino und Meditationen bis zur besinnlichen Adventsandacht. 
Während das Gebotene bei den meisten Besuchern großen Anklang fand, gab es auch manche kritische Stimmen, die sich mit dem "neuen" Markt nicht anfreunden wollten. "Als wir früher herkamen, war es größer, schöner und vielfältiger. Diesmal sind wir ziemlich enttäuscht", erklärte Klaus Schneider, der viele Jahre in Gödenstorf lebte und nun aus Hamburg anreiste. 

- Liebe Leser, sagen Sie uns Ihre Meinung: Wie hat Ihnen der Salzhäuser Weihnachtsmarkt in diesem Jahr gefallen? Lob, Kritik und Anregungen schicken Sie bitte an christoph.ehlermann@kreiszeitung.net.