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Gymnasium Winsen ist MINT-Schule

Lehrer, Schulleitung und Schüler freuen sich über die Auszeichnung (v. li.): Judith Burmeister, Philip Tippe, Lasse Sperling, Dirk Benthack, Sonay Arslan, Lisa Lorenz, Jana Panebianco und Andreas Abel (Foto: Gymnasium Winsen)
Niedersächsisches Kultusministerium zeichnete Bildungsstätte aus

ce. Winsen. Als MINT-freundliche Schule wurde jetzt das Gymnasium Winsen vom Niedersächsischen Kultusministerium ausgezeichnet. MINT vereint die Bildungsangebote Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und besteht seit einigen Jahren als Profilangebot an der Schule.
Die Bewerbung für die Auszeichnung erfolgte bereits im vergangenen Jahr. Den Zuschlag bekamen die Winsener schließlich - allerdings ohne davon in Kenntnis gesetzt zu werden. Die E-Mail mit der Einladung zur Verleihung in Hannover erreichte die Schule, wie auch einige andere in Niedersachsen, nicht. Ursache ist wahrscheinlich ein technischer Fehler. Dirk Benthack, komissarischer Schulleiter des Gymnasiums Winsen, freut sich, dass die Arbeit an seiner Schule gewürdigt wird, sieht die entgangene Einladung aber gelassen: "Wir haben von der Auszeichnung aus dem Radio erfahren. Nun veranstalten wir unsere eigene Feier mit unseren Schülern."
Das MINT-Profil am Gymnasium ist weiterhin erfolgreich, und die schulische Arbeit trägt Früchte: Beim Fonds der chemischen Industrie ergatterte das Gymnasium Fördergelder in Höhe von 2.500 Euro, die unter anderem für die Anschaffung eines Spektralanalysegeräts genutzt werden. Erfolgreich sind auch Schüler aus den MINT-Klassen. Bei der Junior-Science-Olympiade, einem bundesweiten, fächerübergreifenden Wissenschaftswettbewerb, überstanden fünf Winsener die erste Auswahlrunde, bei der von 4.000 Teilnehmern nur etwa 1.000 übrig blieben. Für drei der Nachwuchsforscher aus dem Teilnehmerquintett, das von den Lehrkräften Judith Burmeister und Andreas Abel betreut wurde, reichte es sogar für die dritte Runde, bei der nur rund 300 Teilnehmer antreten durften. Hier stach Lasse Sperling noch einmal besonders heraus, der daraufhin eine Einladung zu einem viertägigen Praktikum erhielt.