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Hält das Land Niedersachsen am Bodenabbau in Vierhöfen fest?

Im Sommer war Grünen-Landtagsabgeordneter Detlev Schulz-Henzel (3. v. re.) in Vierhöfen. Mit dabei (v. li.): Lars Möhrke (Grünen-Ortsverband), Harri Schulz (BI), Volkmar Block (Kreis-Grüne), Bürgermeister Eberhard Leopold und Joachim Bartels (Grünen-Ortsverband) Foto: archiv/ce

Grünen-Politiker fordert in Hannover Stellungnahme zu Vorhaben

  ce. Vierhöfen. Nachdem sich der Grünen-Landtagsabgeordnete Detlev Schulz-Hendel aus Amelinghausen in diesem Sommer in Vierhöfen umfassend über den dort durch die Lüneburger Firma Manzke beantragten Kies- und Sandabbau informiert hatte (das WOCHENBLATT berichtete), stellte er kürzlich bei der Landesregierung in Hannover die "kleine Anfrage", ob sie weiterhin am umstrittenen Bodenabbau in Vierhöfen festhalte.
"Die Regierung muss nun zu den erheblichen Beeinträchtigungen für Mensch, Gesundheit, Natur, Boden, Trinkwasser, Kultur- und Sachgüter, die im Falle einer Genehmigung des Abbaus zu erwarten wären, schriftlich Stellung beziehen", erklärt Joachim Bartels, Vorsitzender des Grünen-Ortsverbandes Salzhausen-Hanstedt das weitere Vorgehen.
Aufgrund der negativen Fachbeiträge im Regionalen Raumordnungsprogramm 2025 des Landkreises Harburg und der Tatsache, dass die seit 2006 wiederholt gestellten Anträge der Firma Manzke nicht genehmigungsfähig waren, stellt sich für Bartels nun die Frage, ob die Landesregierung plant, das Vorranggebiet für Rohstoffgewinnung in Vierhöfen aus dem Landesraumordnungsprogramm herauszunehmen. Auch die Kreisverwaltung sehe Probleme in dem Antrag. "Speziell die erhebliche Verkehrsbelastung durch den zu erwartenden Schwerlastverkehr, besonders in Bahlburg und Vierhöfen, scheint nicht lösbar zu sein", so Bartels. Die Grünen hätten auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative (BI) Vierhöfen ihre volle Unterstützung zugesagt und "lehnen den Bodenabbau weiterhin ab".