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"Hamburg-Berlin-Klassik": Ps und Promis in der Luhestadt

Impressionen: Hamburg-Berlin-Klassik
bs. Winsen. Was war das für ein Ps- aber auch Promiauflauf in der Luhestadt: Am vergangenen Samstag rollten rund 170 exklusive Old- und Youngtimer, die sich im Rahmen der "11. Hamburg-Berlin-Klassik" einen Durchfahrt-Stempel in der Innenstadt abholten, durch Winsen.
Dabei gab auch hinter dem Steuer einiges zu entdecken: So fuhren unter anderen die "Eisprinzessin" Katarina Witt, Rallyefahrer Matthias Kahle und der aus der TV-Serie "Der Checker" bekannte Alexander Wesselsky, mit.
Auch der Ex-Fußballer Pierre Littbarski und Actionstar Ralf Moeller waren Teilnehmer der Ralley, waren aber am vergangenen Samstag beim Halt in Winsen nicht dabei.
Aber nicht nur die Auswahl an Promis, auch die an ganz besonderen Autos war enorm: Aston Martin, Mercedes Benz, Porsche, Alfa Romeo, Bentley, Jaguar, Citoen, BMW, Opel, Goliath, Triumph oder Opel, waren da nur einige der namenhaften Auto-Hersteller, die mit ihren "Auto-Antiquitäten" die Zuschauer beeindruckten.
Wie der Melkus RS 1000 von 1985: Ein Sportwagen, der auf der Basis des Wartburg 353 als zweisitziges Sportcoupé entwickelt wurde und von dem lediglich 101 Exemplare gebaut wurden. Oder der Porsche 911 von 1964 mit 130 PS der einen siebenstelligen Wert hat und den es außerhalb des Rennens im Porschemuseum zu bestaunen gibt.
"Bei der `Hamburg-Berlin-Klassik` geht es vorrangig darum, Land und Leute kennenzulernen und es gilt Reisen statt rasen. Die Teilnehmer müssen sich beispielsweise Zeitprüfungen stellen, in denen sekundengenaue Zeiten gefahren werden müssen", erzählt Moderator Andreas Hoffmann-Sinnhuber. "Außerdem möchten wir zeigen, dass Oldtimer was für jedermann sind und nicht nur für die `oberen Zehntausend`", so der professionelle Sprecher weiter.
Gestartet waren die Teilnehmer am vergangenen Donnerstag in Bremen, legten auf der Fahrt rund 700 Kilometer durchs Ammerland, Ostfriesland, die Wildeshauser Geest, die Mittelweser-Region und die Lüneburger Heide zurück, bis sie am vergangenen Sonntag in Hamburg ankamen.
Überschattet wurde das Event von einem Unfall und einer leichten Verletzung eines 68-Jährigen aus Mittelnkirchen (Landkreis Stade), der mit seinem Bentley mitgefahren war und dem die Vorfahrt genommen wurde. Der Schaden am Bentley beträgt rund 100.000 Euro.