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Hoher Wasserschaden sorgt für Verzögerung bei Inbetriebnahme von neuer Salzhäuser Kindertagesstätte

Von außen sieht alles gut aus, doch im Erdgeschoss der Kindertagesstätte hatte sich unter dem Estrich Wasser angesammelt
ce. Salzhausen. Aufgrund eines großen Wasserschadens wird sich die Einweihung der neuen Kindertagesstätte an der Lüneburger Straße in Salzhausen verzögern - im schlimmsten Fall bis November oder gar Dezember.
"Die Innenbauarbeiten waren abgeschlossen und die Bauabnahme bereits erfolgt, als wir vor wenigen Tagen feststellten, dass sich im Erdgeschoss unterhalb des Estrichs große Wassermengen angesammelt hatten", erklärt Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause auf WOCHENBLATT-Anfrage. Die Ursache: In der Außenwand war eine nach draußen führende Wasserleitung geplatzt. Der Schaden liegt laut Krause im hohen sechsstelligen Bereich.
"Ein von uns eingeschalteter Gutachter ist der Meinung, der Estrich müsse rausgerissen und der Fußboden erneuert werden. Der Kita-Betrieb könnte dann frühestens im November starten", so Krause. Zudem habe man einen Baubiologen beauftragt, zu prüfen, ob auch eine Trocknung des Bodens ohne Herausreißen des Estrichs möglich wäre. Dann könnte die Kita schon im September ihre Türen öffnen.
"Wir gehen davon aus, dass wir zum geplanten Kita-Start zumindest das Obergeschoss nutzen können. Bis Ende November würde der Platz für die ersten angemeldeten Kinder ausreichen", räumt Wolfgang Krause ein. "Sollte das Obergeschoss wegen der Schadensbehebung nicht genutzt werden können, müssen wir umgehend eine Containerlösung schaffen, um die Jungen und Mädchen unterbringen zu können. Wir werden auf jeden Fall die Betreuung der Kinder nach der Sommerpause sicherstellen."