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IGS Seevetal bekam Besuch aus Mali

Mit einem IGS-Schüler: Bandiougou Niakaté aus Mali
Bandiougou Niakaté, Direktor des Vereins "Solisa", diskutierte an der IGS Seevetal mit Schülern

ce. Hittfeld. "I ni sogoma! I ka kene, Monsieur Niakaté?“ In Bambara (auch als Bamanankan bezeichnet), der sm weitesten verbreiteten afrikanischen Sprache im Staat Mali, bedeutet dies: "Guten Morgen! Wie geht es Ihnen, Herr Niakaté?". So begrüßten die Schüler der IGS Seevetal in Hittfeld jetzt Bandiougou Niakaté aus Mali, Direktor des Vereins "Solisa", bei dessen Besuch in der Schule.
Für Bandiougou Niakaté war es bereits der sechste Besuch an der IGS. Diese engagiert sich seit ihrem Entstehen gemeinsam mit den Vereinen "BAOBAB – Schüler für Afrika e.V." und "Solisa Freundeskreis e.V." für den Neubau von Schulen in abgelegenen ländlichen Gebieten Malis. Dort hätten die Kinder ansonsten keine Möglichkeit, derartige Bildungseinrichtungen zu besuchen. Niakaté betreut den Bau der Schulen vor Ort.
Nach Hittfeld kam er mit Vertreterinnen beider Fördervereine. Die Schüler erfuhren vom Neubau und der Eröffnung der zweiten Schule in Kodougou, die mit Spendengeldern der IGS errichtet werden konnte. Während die Schüler höherer Jahrgänge viele Fragen zur Situation Jugendlicher in Mali an Niakate richteten und dabei ihre Französischkenntnisse unter Beweis stellten, zeigten sich die Fünftklässler stark interessiert an Land und Leben in Mali. Als eine Fünftklässlerin Niakaté fragte, was er für diese Welt tun würde, wenn er alles Geld der Welt hätte, antwortete er: "Ich würde dafür sorgen, dass alle Kinder der ganzen Welt zur Schule gehen könnten."
Auch nach der Veranstaltung diskutierten die Schüler intensiv darüber, wie sie noch aktiv werden könnten, um das Projekt zu unterstützen. Dabei wurden viele Ideen zusammengetragen. Alle Beteiligten waren sich schließlich einig: "Bandiougou Niakaté muss im nächsten Schuljahr unbedingt wiederkommen!"