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Keglerin Margit Fehse aus Winsen ist Deutsche Meisterin in der Senioren-Klasse

Ihr ist der große Wurf gelungen: Margit Fehse beim Bohle-Kegeln
ce. Winsen. Sie ist seit 50 Jahren passionierte Keglerin und hat jetzt den ganz großen Wurf gelandet: Margit Fehse (67) aus dem Winsener Ortsteil wurde bei der Deutschen Meisterschaft im Bohle-Kegeln Meisterin in Neumünster in der Klasse Damen B (Teilnehmer von 60 bis 69 Jahren). "24 Frauen aus ganz Deutschland waren mit mir am Start. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es soweit nach vorne schaffe, freue mich aber natürlich riesig", sagt sie gegenüber dem WOCHENBLATT.
"Beim Bohle-Kegeln verläuft die Bahn zu 90 Prozent gerade, erst kurz vor dem Ziel geht sie etwas auseinander. Beim Spiel gilt es, möglichst sieben Kegel umzuwerfen", erklärt Margit Fehse. In Neumünster trat sie für den Keglerverein Winsen an, in dem sich die zuvor eigenständigen Vereine "Kegelfreunde Winsen" und "In netter Form" zusammengeschlossen haben.
Im Jahr 1968 fing sie an, als Hobby-Keglerin alles andere als eine ruhige Kugel zu schieben. "Bald darauf fanden in Winsen die ersten offenen Stadtmeisterschaften statt, und ich durfte teilnehmen. So wurde ich Sportkeglerin", blickt Margit Fehse zurück.
Schon zum dritten Mal war sie jetzt bei einer Deutschen Meisterschaft dabei. Die "Fahrkarte" nach Neumünster holte sie durch ihre erfolgreiche Qualifikation als Vereins-, Kreis- und Bezirksmeisterin sowie als Viertplatzierte auf Landesebene.
Als nächster Wettstreit steht im Oktober der Bundesländer-Vergleich in Delmenhorst an. Und im nächsten Jahr will Margit Fehse bei der Deutschen Kegel-Meisterschaft in Kiel ihren Titel verteidigen. "Der Erfolg und die Geselligkeit spornen mich immer wieder an", begründet die agile Seniorin ihre Motivation. "Solange es Spaß macht und ich gesund bin, mache ich weiter."