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Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr

Kreisbrandmeister Volker Bellmann (2. v. li.) übergibt die neuen Rüstwagen an Vertreter der Feuerwehren und Samtgemeinden Salzhausen und Hollenstedt. Hollenstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers wird dabei von seinem Hanstedter Kollegen Olaf Muus vertreten (Foto: Landkreis Harburg)
Landkreis Harburg übergibt Rüstwagen an die Feuerwehren Salzhausen und Hollenstedt

as. Salzhausen. Das Auto gerät ins Schleudern, kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Eingeklemmt wartet der Fahrer auf Hilfe - jede Minute zählt. Für diesen Wettlauf mit der Zeit ist die Feuerwehr der Samtgemeinde Salzhausen ab sofort noch besser ausgerüstet: Die Salzhäuser Wehr erhielt jetzt bei der Sitzung des Feuerschutz-Ausschusses des Landkreises Harburg einen neuen Rüstwagen, ebenso die Feuerwehr der Samtgemeinde Hollenstedt.
Feuerwehr aktuell
Die Rüstwagen und ihre dreiköpfige Besatzung unterstützen die Ortswehren vor allem bei sogenannten technischen Hilfeleistungen. So rücken sie bei Pkw-Unfällen mit eingeklemmten Personen aus, werden bei schweren Lkw-Unfällen und bei Sturmschäden eingesetzt. Sie sind mit modernen Geräten ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Spreizer und Schere, um Eingeklemmte zu befreien, aber auch eine Seilwinde, ein Teleskopmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle und Stromerzeuger.
Der Landkreis hat die beiden Fahrzeuge im Wert von insgesamt rund 750.000 Euro nach dem Konzept zur spezialisierten Gefahrenabwehr beschafft. Die Feuerwehren im Landkreis Harburg verfügen über insgesamt neun Rüstwagen, die bei verschiedenen Ortsfeuerwehren stationiert sind und auch über die Gemeindegrenzen hinaus einsetzt werden. Der Vorteil: Nicht jede Kommune muss schwere, große Geräte anschaffen. „Und die Besatzung bringt das Know-how für die sehr belastenden Einsätze mit“, sagt Kreisbrandmeister Volker Bellmann. Laut Bellmann werden die Aufgaben für die hiesigen Feuerwehren angesichts von vier Bundesautobahnen im Kreisgebiet nicht weniger. Und mit der technischen Entwicklung wachsen auch die Anforderungen für die Feuerwehrleute. Durch immer bessere Sicherheitseinrichtungen der Autos und immer stabilere Fahrzeuge werde es für die Feuerwehren immer aufwendiger, eingeklemmte Personen zu befreien, so Bellmann. Die alten Rettungsgeräte stießen da an ihre Grenzen.