Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Notfallsammelpunkt rettet Leben

Bei der Übung: Einsatzkräfte versorgen eine "verletzte" Person im Wald Fotos: Lennart Siewert/Feuerwehr Harmstorf

International engagierter Verein veranstaltete Übung mit Jesteburger Feuerwehren

  ce. Klecken. Ein System zur Rettung von verunglückten Personen in unübersichtlichen Gebieten stellte der Verein "Notfallsammelpunkte DACH" den Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg am Samstag bei einer Übung im Klecker Wald vor. Das Kürzel "DACH" steht dabei für die Autokennzeichen der Länder, in denen sich der Verein engagiert - nämlich Deutschland (D), Österreich (A) und die Schweiz (CH).
Anhand von Notfallschildern, die beispielsweise in Waldgebietet aufgestellt werden, können in Not geratene Menschen der Rettungsleitstelle einen Code weitergeben, anhand dessen Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst zur exakten Position des Hilfesuchenden geleitet werden.
Im ersten Übungsteil der Feuerwehren wurden der Einsatzwagen-Besatzung die Daten anhand der Wegbeschreibung der Personen übermittelt. Diese Übung musste nach einer Stunde erfolglos abgebrochen werden. "Im Ernstfall wäre bei einem solchen Einsatz eine großangelegte Suche durchgeführt worden", so Lennart Siewert, Pressewart der Feuerwehr Harmstorf. Im zweiten Teil der Übung suchte eine Personengruppe, darunter ein "Verletzter", einen Notfallsammelpunkt auf und übermittelte der Einsatzleitstelle einen Code, mit dem dann die zweite Feuerwehrmannschaft zum Einsatz kam. Bereits nach 13 Minuten konnte der "Verletzte" im Klecker Wald ausfindig gemacht und versorgt werden.