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Service für Ausflügler

So sieht der Notfalltreffpunkt am Steller Vieh aus. Das kleine rote Schild (kl. Foto) enthält alle wichtigen Standortangaben Fotos: Marion Taake

Gemeinde Stelle hat zehn Notfalltreffpunkte installiert / Förderung durch Leader-Region

thl. Stelle. Die Gemeinde Stelle ist in der Vorreiterrolle mit einem beispielhaften Service für in Not geratene Ausflügler: Als erste Gemeinde der Leader-Region Achtern-Elbe-Diek startete sie mit der Installation von zehn Notfalltreffpunkten, die sich beispielsweise an Wegen ohne Straßenschilder befinden. Zur Ausarbeitung der Projektidee wurde eine Arbeitsgruppe initiiert, die sich mehrfach getroffen hat. Dabei wurden die Grundlagen des Projektes sowie die Standorte der Notfalltreffpunkte erarbeitet. Die abschließende Bearbeitung erfolgte durch die Gemeinde Stelle. Die Umsetzung wurde durch Leader gefördert. Bei der Ausarbeitung der Punkte wurde sich nicht streng an den Gemeindegrenzen orientiert, sondern regional gedacht, sodass auch jeweils ein Notfalltreffpunkt auf dem Gebiet der Gemeinde Seevetal und der Stadt Winsen entstanden ist.
Notfalltreffpunkte sind durch kleine, rot-weiße Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten gekennzeichnet. Beschriftet sind diese Schilder mit einer Kennzeichnung, bestehend aus den Buchstaben des Kfz-Kennzeichens, einem Kürzel für die jeweilige Kommune und einer fortlaufenden dreistelligen Nummer. Ein Beispiel: "WL" für das Kfz-Kennzeichen des Kreises, "ST" für einen Notfalltreffpunkt in der Gemeinde Stelle und "006", in diesem Fall für den Notfalltreffpunkt am Steller Vieh.
"Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf 112 diese Kennzeichnung angegeben werden, denn die Notfalltreffpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt", erklärt Annika Lacour, Regionalmanagerin der Leader-Region. "Die Notfalltreffpunkte ermöglichen es, den Standort schnell und einfach zu bestimmen, wenn ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist."
Die Gemeinde Seevetal will dem Steller Beispiel folgen. Dort will man noch im Oktober 22 Notfalltreffpunkte installieren. Und auch die Stadt Winsen und die Samtgemeinde Elbmarsch beschäftigen sich derzeit mit dem Thema und wollen bis Ende Oktober mögliche Orte für Notfalltreffpunkte gewählt haben.